Der deutsche Rüstungskonzern hat 2025 Umsatz und Ergebnis kräftig gesteigert. Der Umsatz stieg um 29 Prozent auf 9,935 Milliarden Euro nach 7,715 Milliarden Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis legte um ein Drittel auf 1,841 Milliarden Euro zu. Die operative Marge vonRheinmetall erreichte 18,5 Prozent.
Der Auftragsbestand bei Rheinmetall wuchs ebenfalls deutlich und lag Ende 2025 bei 63,8 Milliarden Euro nach 46,9 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Treiber ist vor allem die stark gestiegene Nachfrage nach militärischer Ausrüstung in Europa.
Rheinmetall trennt sich zugleich von seinem Automobilgeschäft und will sich künftig vollständig auf den Verteidigungssektor konzentrieren. Nach der Übernahme der Werft NVL ist der Konzern nun neben Land- und Luftsystemen auch im Marinebereich aktiv und baut zudem Aktivitäten in Bereichen wie Drohnen- und Satellitentechnik aus.
Für 2026 erwartet Rheinmetall weiteres Wachstum. Der Umsatz soll um 40 bis 45 Prozent auf 14 bis 14,5 Milliarden Euro steigen. Auch die operative Marge soll auf etwa 19 Prozent zulegen.