Algerien könnte erstmals in seiner Geschichte chinesische Kampfflugzeuge beschaffen. Nach Medienberichten laufen zwischen Algier und Peking Gespräche über den Kauf von 30 bis 40 Chengdu J-10CE. Die Maschinen könnten die alternde Flotte von Mikoyan Mig-29 ersetzen oder ergänzen.
Seit der Unabhängigkeit stützte sich die algerische Luftwaffe bei Kampfflugzeugen ausschließlich auf sowjetische beziehungsweise russische Muster. Eine Bestellung der J-10CE wäre daher ein bedeutender Kurswechsel und könnte auf eine schwindende Abhängigkeit von Russland hindeuten.
Die Exportversion der J-10C gilt als Mehrzweckkampfflugzeug der Generation 4,5. Bislang konnte Chengdu mit dem Muster international jedoch nur begrenzte Erfolge erzielen. Als einziger bestätigter Exportkunde gilt bisher Pakistan.