Bombardier und BAE Systems wollen gemeinsam Möglichkeiten für künftige Kampfflugzeugprogramme ausloten. Dazu haben der kanadische Flugzeugbauer und der britische Rüstungskonzern eine Absichtserklärung unterzeichnet. Wie Bombardier am Mittwoch (28. Oktober) mitteilt, geht es unter anderem um Forschung und Entwicklung, Systemintegration, industrielle Fertigung sowie den Aufbau von Lieferketten und Fachpersonal. Auch die Betreuung der Flugzeuge über ihren gesamten Lebenszyklus soll geprüft werden. Die Vereinbarung soll einen Rahmen für mögliche Kooperationen schaffen. Konkrete Programme oder Aufträge wurden noch nicht genannt. Kanada hatte im Juli 2026 einen Beobachterstatus beim Global Combat Air Programme (GCAP) erhalten, an dem Grossbritannien, Italien und Japan beteiligt sind.