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Sparmaßnahmen

Thai Airways verkauft 14 Jets und will A350 erst später

Die thailändische Nationalairline muss noch mehr sparen. Dazu verkauft sie 14 Flieger, verkauft Immobilien und verschiebt die Lieferung von Airbus A350 und Dreamlinern.

Airbus

Airbus A350 in Bangkok: Thai Airways will sie erst 2018.

Gut geht es Thai Airways schon seit Jahren nicht. Immer wieder kursieren Pleite-Gerüchte um die Nationalairline des Landes. Zuletzt setzte ihr die allgemeine Herabstufung von Thailands Luftfahrtsicherheit zu. Offenbar will das Unternehmen nun handeln. Die Fluggesellschaft will zahlreiche Immobilien zu verkaufen, unter anderem in Phuket, Sydney, Rom, Madrid oder Hongkong.

Die Thai-Büros oder Personal-Unterkünfte, die in den Immobilien angesiedelt sind, bleiben erhalten, so ein Sprecher der Airline zu aeroTELEGRAPH. Welche Standorte aber dann genau betroffen sind, will Thai im März bekannt geben. Rund 28 Millionen Dollar will die Fluggesellschaft so einnehmen. Zusätzlich will Thai 14 Flugzeuge verkaufen. Die Flotte soll so auf 95 Flugzeuge gebracht werden.

Auslieferung von A350 und Dreamliner später

Doch das ist nicht alles. Weil man keine neuen Flugzeuge annehmen könne, wenn diese noch höhere Kosten verursachen, müsse man auch bestehende Bestellungen noch einmal verhandeln, heißt es von Thai Airways weiter. Konkret bedeutet das: Zwölf Airbus A350 und zwei Boeing 787-Dreamliner will die Airline statt 2016 erst 2018 in Empfang nehmen. Man wolle sich nun mit den Flugzeugbauern zusammensetzen, um Lösungen zu finden, so Jotikasthira.

Thai Airways mit ihrer Regionaltochter Thai Smile betreibt eine Flotte von 109 Flugzeugen. Sie fliegt damit 78 Ziele in 34 Ländern an. Die 1959 gegründete Fluggesellschaft ist Mitglied in Star Alliance.



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