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Flughafen Charleroi plant Passagierabgabe von drei Euro

Die Stadt Charleroi will ab 2026 eine kommunale Abgabe von drei Euro pro abfliegendem Passagier am Flughafen Brussels South-Charleroi einführen. Sie rechnet mit rund 15 Millionen Euro Einnahmen pro Jahr. Die Pläne stießen umgehend auf Widerstand. Der wallonische Ministerpräsident Adrien Dolimont bezeichnete die Abgabe als unsinnig und warnte vor Schäden für einen zentralen Wirtschaftsfaktor der Region. Auch Verkehrsministerin Cécile Neven lehnt den Zuschlag ab. Weitere Belastungen seien angesichts steigender Betriebskosten und neuer Bundesabgaben auf Tickets kontraproduktiv.
Redaktion
Blick auf Jets von Brussels Airlines: Die Lufthansa-Tochter sieht sich ungleich behandelt.
Streit um Gebühren

Brussels Airlines klagt gegen Charleroi - und meint Ryanair

Airlines müssen in Charleroi eine Gebühr nicht bezahlen, die in Brüssel anfällt. Das ärgert Brussels Airlines. Die Lufthansa-Tochter klagt deshalb bei der EU.
18.07.23 - 18:32
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin

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