Blick aus einer Embraer E195 von Austrian Airlines: Das Modell wird öfters zwischen Wien und der Schweiz eingesetzt.

Füge Schweiz - WienSwiss und Austrian fliegen mit kleineren Flugzeugen

Die Schweiz hat das Bundesland Wien auf die Quarantäneliste gesetzt. Austrian, Swiss und People's reagieren darauf, reduzieren ihren Flugplan aber noch nicht.

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Seit Montag dieser Woche steht das Bundesland Wien auf der schweizerischen Corona-Risikoliste. Das bedeutet, dass die österreichische Hauptstadt als Region «mit erhöhtem Ansteckungsrisiko» gilt. Die Folge: Wer sich in vor der Einreise mehr als 24 Stunden in Wien aufgehalten hat, muss sich «während zehn Tagen nach Ihrer Einreise in die Schweiz ständig in Ihrem Zuhause oder einer anderen geeigneten Unterkunft aufhalten», wie es vom Bundesamt für Gesundheit heißt.

Quarantäneverpflichtungen führen generell zu einem Rückgang der Nachfragen nach Flugreisen. In diesem Fall halten sie sich allerdings zumindest vorerst in Grenzen: Sowohl Austrian Airlines als auch Swiss ändern momentan ihre Flugplänen nicht, wie Sprecher der beiden Fluggesellschaften erklären. Beide setzen allerdings vereinzelt kleinere Flugzeuge auf Flügen zwischen der Schweiz und Österreich ein - beispielsweise Embraer E190 statt Airbus A320.

Auch People's wartet ab

Auch bei People's, die derzeit bis zu zwei Mal täglich zwischen Wien und dem Flughafen Altenrhein pendelt, bleibt vorerst alles beim Alten. «Die Buchungen haben in den letzten Wochen angezogen, da ja auch die Ferien in Vorarlberg nun vorbei sind. Dies war der Grund für die Aufstockung auf zwei Wien-Rotationen», erzählt Finanzchef Thomas Mary. Die neuen Quarantänebestimmungen der Schweiz seien aber ein Dämpfer.

Aus der Schweiz seien Stornierungen gekommen, nur wenige aus Vorarlberg. «Wir beobachten die Situation weiter und werden dann allenfalls handeln. Zurzeit ist keine Veränderung des Flugplans geplant», so Mary. Dass die Schweiz ihre Quarantänebestimmung für Wien demnächst wieder aufgegeben wird, ist übrigens eher unwahrscheinlich: Die Infektionszahlen in der österreichischen Hauptstadt steigen weiterhin stark an.

Dieser Artikel erschien zuerst bei unserem Partnerportal Aviation Net Online.

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