Economy-Kabine der Swiss: Der starke Franken macht die Flüge teurer.

UmsatzrückgangSwiss leidet unter Franken-Schock

Die Schweizer Nationalbank gab den Euro frei. Dadurch wurde der Franken markant stärker. Das bekommt auch die nationale Fluglinie Swiss zu spüren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Ein kollektives Raunen ging am 15. Januar durch das Land. Und es waren da und dort auch Aufschreie zu hören. Völlig überraschend gab die Schweizerische Nationalbank vor zwei Wochen den Euro-Mindestkurs auf. Die EU-Einheitswährung sackte ab. Noch immer ist sie heute rund 15 Prozent schwächer als vorher. Das trifft nicht nur Exportindustrie und Tourismus. Es ist auch auf für die Swiss ärgerlich «Es ist belastend», sagt denn auch Konzernchef Harry Hohmeister im Interview mit dem Schweizer Wirtschaftsblatt Handelszeitung.

Der Franken-Schock hat für die Swiss gleich zweifach negative Folgen. Die Schweizer Fluglinie erzielt über 60 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. «Damit wurde unser Umsatz bei 60 Prozent der Ticketverkäufe deutlich abgewertet. Das ist eine harte Tatsache», so Hohmeister. Doch nicht nur die neuen Währungsrelationen senken die Einnahmen. Der starke Franken macht Urlaub in der Schweiz teurer und dadurch unattraktiver. Es könnte also auch zu einem Passagierrückgang kommen.

Über Sparmaßnahmen wird nach Ostern diskutiert

Immerhin sinkt derzeit der Ölpreis. Das entlastet. «Die Kosten für Treibstoff machen aber nur etwa 30 Prozent unserer Betriebskosten aus», gibt der Swiss-Chef in der Handelszeitung aber zu bedenken. Der positive Effekt ist mit anderen Worten schwächer als der negative.

In die Karten blicken lassen, wie er darauf reagieren wird, will sich Hohmeister noch nicht. «Klar ist, dass wir den Verkauf umsteuern und Kapazitäten anpassen können. Mögliche Maßnahmen auf der Kostenseite sind dagegen komplexer, als dass man das schon jetzt beantworten kann», so Hohmeister. Nach Ostern werde man entscheiden.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack