Airbus A340-300 der Swiss: Landung am Zuckerhut.

Ein Swiss-Flug ab Rio

Just nach dem Endspiel der Fußball-WM plant die Schweizer Airline einen speziellen Flug. Sie verbindet einmalig Rio de Janeiro und Zürich.

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Schweiz

Flug LX2701 gibt es offiziell nicht. Und auch die angegebene Destination steht nirgends im Flugplan. Dennoch ist das Ganze kein Fehler und auch kein Bluff. Der außergewöhnliche Flug ist von Swiss tatsächlich geplant. Am 14. Juli 2014 wird die Schweizer Nationalairline mit einem ihrer Airbus A340-300 am Aeroporto Internacional do Rio de Janeiro Galeão starten und nach Zürich fliegen. Eine Sprecherin der Swiss bestätigte gegenüber der Wirtschaftszeitung Handelszeitung die ungewöhnliche Verbindung.

Der Spezialflug findet damit just am Tag nach dem Endspiel der Fußballweltmeisterschaften statt. Am Nachmittag des 13. Juli kämpfen die beiden besten Mannschaften im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro um den Gewinn des prestigeträchtigen Titels. Nur 22 Stunden nach dem Anpfiff will die Swiss dann in Rio in Richtung Zürich starten.

Überführungsflug von São Paulo nach Rio

Das ist kein Zufall. Auch die Schweiz ist am wichtigsten Turnier der Welt dabei. Die Chance, dass sie gewinnt, ist freilich minimal. Das britische Wettbüro gibt die Quote derzeit mit 1:80 an. Doch in Zürich sitzt auch der Weltfußballverband Fifa. Für seine Funktionäre ist LX2701 eine ideale Verbindung nach dem großen Fest. Die Swiss gibt denn auch «die Interessen der Fans und Kunden nach dem Finalspiel» als Grund für den Spezialflug an. Die Fifa habe ein Kontingent an Plätzen reserviert, so eine Sprecherin zur Handelszeitung.

Normalerweise bedient die Swiss São Paulo als einzige Destination in Südamerika. Als Folge des Spezialfluges lässt die Fluggesellschaft gemäß dem Fachportal Routes Online den regulären Rückflug von der brasilianischen Wirtschaftsmetropole nach Zürich am 13. Juli ausfallen. Das Buchungssystem der Swiss führt denn für jenes Datum auch keinen Flug auf. Es wird als einen Überführungsflug von São Paulo nach Rio geben, um dann den Spezialflug zu absolvieren.

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