Airbus A330 von Swiss: Bald an neue Ziele.

Nach langer PauseSwiss denkt über neue Langstrecken nach

Seit Jahren hat die Fluggesellschaft kein neues Langstreckenziel mehr in den Flugplan aufgenommen. Das soll sich wieder ändern. Swiss schielt dabei nach West und Ost.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

8.048.233 Menschen sind zwischen Anfang Januar und Ende Juni in ein Flugzeug von Swiss gestiegen. Das sind 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung stieg dabei auf 80,6 Prozent. Und auch die finanziellen Resultate erachtet Vorstandsvorsitzender Thomas Klühr als wirklich gut. Dennoch schaut er neidisch nach München.

In der bayerischen Metropole expandiert der Lufthansa-Konzern kräftig. Er stationiert dort gleich fünf Airbus A380. Zudem baut er eine Eurowings-Langstreckenbasis mit drei Airbus A330 auf. In München könne Lufthansa noch wachsen, resümiert Klühr. Das sei in Zürich schwierig. «Die begrenzte Kapazität am Zürcher Flughafen ist nach wie vor ein großes Problem für uns.»

«Ein guter Anfang»

In Spitzenzeiten brauche es in Zürich 80 Flugbewegungen pro Stunde, erklärt Klühr. «Theoretisch planbar sind aber nur 66. Und wenn das Wetter ungünstig ist, dann sinken wir auf 40», so der Swiss-Chef im Gespräch mit Journalisten. An solchen Tagen sinkt dann auch die Pünktlichkeit der Fluggesellschaft dramatisch. Das kann sie übers ganze Jahr auch mit vielen guten Tagen kaum mehr aufholen. Das Verspätungsproblem räche sich mittelfristig, ist Klühr überzeugt.

Sein Fazit ist deshalb wenig optimistisch: «Perspektiven für ein nachfragegerechtes Wachstum fehlen.» Klühr freut sich deshalb über die geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Situation am Flughafen Zürich wie Südstarts bei Nebel oder Nordwind und eine Verlängerung der Pisten 28 und 32. Das ist «ein guter Anfang, der uns mittelfristig entlastet. Aber das gilt nur, wenn auch wirklich alle vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt werden können», sagt er. Langfristig brauche es jedoch mehr.

«Interessante Märkte»

Die begrenzte Kapazität des Flughafens Zürich führte dazu, dass Swiss seit vier Jahren keine einzige neue Langstreckenverbindung mehr aufgenommen hat. Trotz den Problemen soll die Durstrecke nun langsam ein Ende haben. «Momentan müssen wir die Umstellung auf die größeren Boeing 777 abschließen. Ab 2018/19 können wir dann über neue Langstrecken nachdenken», so Klühr.

Dabei wir Swiss keine Experimente wagen, sondern auf Klassisches setzen. «Wir glauben, dass es in Nordamerika weitere Möglichkeiten gibt. Auch in Asien existierten noch interessante Märkte», so Klühr Südamerika sei dagegen weniger ein Thema. Da baut gerade die Schwester Edelweiss aus. Sie schaut sich etwa Buenos Aires als neue Destination an, wie ein Sprecher bestätigt.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack