Boeing 747 von Surinam Airways im Jahr 2005: Einst große Jets, aktuell gar keine mehr.

AOC verlängertSurinam Airways will endlich wieder eigene Flugzeuge

Ohne eigene Jets drohte die staatliche Fluglinie von Surinam ihre Zulassung zu verlieren. Doch nun gelang Surinam Airways die Verlängerung - und sie verhandelt über neue Flieger.

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«60 Jahre - wir sind dankbar, dass wir es so weit geschafft haben» - ein Bild mit diesem Schriftzug veröffentlichte Surinam Airways vor zwei Monaten beim Karrierenetzwerk Linkedin. Sehr selbstbewusst und zukunftsgewandt klang das nicht.

Und tatsächlich hat die staatliche Fluglinie des südamerikanischen Landes Grund, zurückhaltend zu sein. Sie ist finanziell angeschlagen und musste in den vergangenen Jahren ihre Flugzeuge an die Leasingfirmen zurückgeben. Seit Sommer 2021 steht Surinam Airways ganz ohne eigene Flieger da.

Betreiberzeugnis doch verlängert

Den Betrieb hält die Fluggesellschaft aus der ehemaligen niederländischen Kolonie nur dank Wet-Lease-Partnern aufrecht. Die wichtige Route von der Hauptstadt Paramaribo nach Amsterdam wird etwa von der maltesischen Airhub Airlines und deren Crews mit einem Airbus A330 im Auftrag von Surinam Airways bedient.

Ganz ohne eigene Flugzeuge drohte die Fluglinie ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Englischen Air Operator Certificate oder kurz AOC) zu verlieren. Doch Mitte Oktober teilte Surinam Airways laut lokalen Medien mit, dass es ihr doch gelungen sei, ihr AOC zu verlängern.

Verhandlungen über zwei neue Jets

Ebenfalls kündigte Surinam Airways an, sich wieder eigene Flugzeuge zu beschaffen. Demnach verhandelt sie mit einer Leasingfirma aus den USA über eine Boeing 737-800 und mit einem Unternehmen aus Dubai über einen Langstreckenjet. Diese Flugzeuge will die Fluggesellschaft dann wieder selbst betreiben.

Die weiteren Ziele der Airline neben Amsterdam sind Aruba, Belem in Brasilien, Curaçao, Georgetown in Guyana, Port of Spain in Trinidad und Tobago und Miami in den USA.

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