Streunender Hund: In Indien sind sie allgegenwärtig.

Bissige TiereStreunende Hunde beißen Passagiere in Delhi

Der Flughafen der indischen Hauptstadt wurde modernisiert und hat eigentlich einen guten Ruf. Doch der Delhi International Airport hat ein tierisches Problem.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Beschwerdeboxen des Flughafens von Delhi sind derzeit prall gefüllt. Drin stecken ärgerliche Briefe. Immer mehr Passagiere lassen ihrem Ärger über streunende Hunde auf dem Gelände des Airports der indischen Hauptstadt freien Lauf. Mindestens zwölf Passagiere sollen von den Tieren schon gebissen worden sein. Doch den Flughafenbetreibern sind die Hände gebunden – es gibt keine Gesetze und Regeln, wie mit streunenden Tieren umgegangen werden darf.

Auf dem Flughafengelände leben Schätzungen zufolge mindestens 40 Hunde. Sie werden von Nahrungsresten angelockt. Man habe 21 Hunde umgesiedelt, erklärte Betreiberin Delhi International Airport Limited laut der Zeitung Hindustan Times. Doch die Tiere seien zurückgekehrt. In ihrer Not schrieb die Delhi International Airport Limited an die indischen Behörden. Bislang gab es darauf jedoch keine Antwort. Der Airport fürchtet um seinen Ruf und Klagen von geschädigten Passagieren. Er will die Situation jetzt gemeinsam mit Tierschutzorganisationen angehen.

Indien hat tierisches Problem

Doch nicht nur Hunde sorgen am Delhi Airport für Probleme. Am Flughafen leben Antilopen, Kühe, Schlangen und Affen. Immer wieder sind Hyänen und Schakale auf die Pisten gelangt. Der Flugbetrieb musste deswegen schon mehrfach unterbrochen werden. Ähnlich sieht es an vielen anderen indischen Airports aus.

Der Flughafen ist nicht alleine mit seinem tierischen Problem: Auch in der U-Bahn von Delhi ist mittlerweile ein streuender Hund gesichtet worden. Er sei mehrere Stationen im Zug gefahren, berichtet Financial Express. Schließlich sei er von Passagieren vertrieben worden. Vor einigen Jahren wurde eine Schlange in einer U-Bahn-Station entdeckt. Unter den Passagieren brach Panik aus.

Mehr zum Thema

Der Airbus A330 mit der Kennung HB-JHK (hier zu sehen auf einem Archivbild): Wurde in Delhi evakuiert.

Airbus A330 von Swiss muss Start in Delhi abbrechen - Verletzte bei Evakuierung

ticker-atc

Technischer Ausfall bei Flugsicherung legt Flughafen Delhi zeitweise lahm

Der Airbus A380 mit der Kennung 9V-SKR: Das Flugzeug rollte in Delhi unverhofft rückwärts.

Bremse vergessen - Airbus A380 rollt plötzlich rückwärts

Unwetter lässt Dach am Flughafen Delhi einstürzen

Unwetter lässt Dach am Flughafen Delhi einstürzen

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies