<strong>Air Serbia, Serbien</strong>: + 43 Prozent.

Tarifsystem und mehrSo stellt sich Air Serbia neu auf

Neuer Chef, neues Tarifsystem, neue Effizienz - so arbeitete die serbische Nationalairline an ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Unklar ist noch die Rolle von Großinvestor Etihad.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Während Air Serbia den 90. Geburtstag beging, ist es unruhig geworden bei der serbischen Nationalairline. Am 25. Dezember teilte die Fluggesellschaft mit, dass ihr Chef Dane Kondić zurücktritt und mit Duncan Naysmith vorerst ein Übergangsmanager übernimmt. Am selben Tag kündigte sie auch an, ab Ende März Genf als neues Ziel anzufliegen. Nicht mal einen Monat später krebste Air Serbia zurück, verschob die Genf-Flüge auf unbestimmte Zeit und teilte mit, man habe die Kapazität auf den Charterbetrieb verschoben, wo große Nachfrage herrsche.

Am 12. Februar soll Naysmith nun gegenüber den Angestellten der Fluggesellschaft eine Restrukturierung angekündigt haben, wie die Zeitung Danas berichtet. Demnach will sich die Fluglinie künftig stärker auf den Reingewinn konzentrieren, auf ein neues Tarifsystem, auf den Bordverkauf, auf weitere gewinnbringende Zusatzdienstleistungen und auf eine größere Effizienz. Dazu gehöre auch, dass Ende vergangenen Jahres 350 Angestellte zum Flughafen Belgrad gewechselt und damit von der Gehaltsliste gefallen seien, so das Blatt.

Was macht Etihad?

Danas spekuliert auch darüber, ob Etihad, die 49 Prozent Anteil an Air Serbia hält, sich schnell zurückziehen könnte, wenn sie mit dem Umbau und der wirtschaftlichen Entwicklung nicht zufrieden sei. Der 2013 ausgehandelte Vertrag mit der serbischen Regierung läuft fünf Jahre.

Im Detail vorgestellt hat Air Serbia derweil schon ihr neues Tarifsystem. Auf Flügen ab dem 1. März bietet die Airline die Klassen Economy Weiß, Blau, Rot und Business Silber an. Der günstigste Tarif ist Economy White und schließt lediglich ein Stück Handgepäck mit einem Gewicht von maximal 8 Kilo ein. Zu Economy Blau gehört Aufgabegepäck und die Option, den Flug gegen eine Gebühr zu verschieben. Economy Rot beinhaltet unter anderem eine Mahlzeit an Bord und die Möglichkeit, die Reise kostenlos umzubuchen.

Noch keine Zahlen für 2017

Wirtschaftliche Kennzahlen für das Gesamtjahr 2017 hat Air Serbia bisher noch nicht veröffentlicht. Die Ernennung eines permanenten Chefs für die Fluggesellschaft wird für das zweite Quartal 2018 erwartet.

Mehr zum Thema

Die Potez 29 von Aeroput vor dem Start im Februar 1928.

Es begann mit einem Doppeldecker

ticker-serbien

Europäische Gewerkschaften protestieren gegen Entlassung serbischer Fluglotsenvertreter

ticker-serbien

Hacker nahmen serbische Luftfahrtbehörde ins Visier

Boeing 727: Fans wollen sie retten.

Luftfahrtfans wollen legendäre Boeing 727 vor der Schrottpresse retten

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin