Boeing 737 von Star Peru: Vorübergehend am Boden.

Star PeruLockdown ist zu viel für peruanische Airline

Im Andenstaat gilt ein strikter Lockdown. Deshalb muss Star Peru den Betrieb einstellen. Vorübergehend, wie die Führung betont.

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Sie ist die viertgrößte Fluggesellschaft im Lande. Und noch vor einer Woche erklärte Star Peru, man werde trotz striktem Lockdown in zehn Regionen weiterfliegen. «Wir leisten unseren Beitrag, um gemeinsam alle Hindernisse zu überwinden», so die Fluggesellschaft.

Doch jetzt musste die Führung klein bei geben. Die Umsätze seien in der ersten Februarwoche um 80 Prozent gesunken, so Geschäftsführer Carlos Carmona zur Zeitung El Comercio. Statt zehn Flügen pro Woche wie vorher habe man nur noch einen bis zwei durchführen können. Deshalb stellt Star Peru den betrieb vorübergehend ein. «Werde ich jetzt fliegen, um Geld zu verlieren? Nein.»

Eine ziemlich heterogene Flotte

Star Peru wurde 1998 gegründet. Die Fluggesellschaft besitzt eine heterogene Flotte von 13 Flugzeugen. Neben vier Boeing 737-300, zwei De Havilland Canada Dash 8-400 auch sieben BAE 146 in verschiedenen Varianten. Auch wenn die Fluglinie eine Rückkehr angekündigt hat, kursieren in Peru bereits Pleitegerüchte.

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