Spicejet-Flieger: Die Schulden türmen sich auf.

Kerosin nicht bezahltSpicejet-Flieger am Boden

Mehr als 100 Flüge der indischen Spicejet fielen aus, weil die Airline ihre Rechnungen nicht begleichen konnte. Ob die Airline noch zu retten ist, steht in den Sternen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Noch vor kurzem hatte Spicejet den Vergleich mit Kingfisher von sich gewiesen. Doch die aktuellen Entwicklungen deuten darauf hin, dass die Billigairline ein ähnliches Schicksal ereilen könnte wie die Fluglinie von Milliardär Vijay Mallya, die inzwischen pleite ist. Am Mittwoch (17. Dezember) fielen mehr als hundert Flüge aus, weil Spicejet den Treibstoff nicht zahlen konnte.

Am Nachmittag hatte sich Spicejet dann mit den Ölunternehmen geeinigt und die Flüge konnten wieder starten. 15 Tage Zeit hat Spicejet nun, um die offenen Rechnungen zu begleichen. Doch wie sie das schaffen will, ist unklar.

Verluste seit fünf Quartalen

Die Sun Group als Mutterunternehmen der Airline hat mitgeteilt, dass es keine Möglichkeit hat, die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Spicejet aus dem Schuldensumpf zu ziehen. 300 Millionen Dollar wären nötig, um Spicejet zu retten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Fünf Quartale in Folge schreibt Spicejet nun schon Verluste. 3,1 Milliarden Rupien oder 41 Millionen Euro waren es zwischen Anfang Juni und Ende September. Die Buchprüfer sahen sich inzwischen veranlasst, einen Vermerk im Quartalsbericht anzubringen. Es gebe «Umstände, die auf auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hinweisen, die Fragen zur Fortführungsfähigkeit der Gesellschaft aufwerfen», schrieben sie.

Spicejet kann nicht mehr alle Flieger betreiben

Nur noch 26 von insgesamt 35 Boeing 737 von Spicejet heben momentan ab. Die Zeitung Economic Times berichtet, dass Spicejet sich die neun stillgelegten Boeings einfach nicht mehr leisten kann und sie daher an die Leasingfirmen zurückgeben muss. Eine andere Quelle berichtet, dass der Grund sei, dass Spicejet mehrere Male die Flieger zu spät zur Wartung gebracht habe.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sie abhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bremsen aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion