Illustration: Boeing 777-9 am Boden mit Service-Optionen.

777XSpezialauflagen für Boeings Klappflügel

Die einklappbaren Flügelspitzen der Boeing 777X sind eine Neuheit in der Zivilluftfahrt. Nun hat die US-Luftfahrtbehörde erklärt, was sie für die Zertifizierung verlangt.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Oktober gab Boeing den Startschuss für die Produktion des ersten zivilen Jets mit einklappbaren Flügelspitzen. Die 777X reduziert ihre Spannweite durch das Einklappen von 72 auf 65 Meter, um mit ihren langen Tragflächen an Flughäfen nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat nun im Rahmen der Zertifizierung der neuen Technologie eine Reihe von Anforderungen benannt,  die sicherstellen sollen, dass Boeing alle Sicherheitsstandards erfüllt, wie das Fachportal Aviation Week zuerst berichtete.

Die FAA verlangt vom US-Flugzeugbauer unter anderem eine Warnfunktion, die vor dem Start bei nicht gesicherten oder falsch positionierten Flügelspitzen auf mehreren Wegen Alarm schlägt und die Crew auch darauf hinweist,  wenn die Flügelspitzen während des Rollens eingeklappt sind. Zusätzlich muss dafür Sorge getragen sein, dass der Takeoff verhindert wird, wenn die Spitzen nicht gesichert sind oder sich nicht in ihrer korrekten Position befinden.

System während des Fluges ohne Strom

Boeing muss weiterhin nachweisen, dass das Flugzeug handhabbar ist, wenn es bei Seitenwind nach der Landung die Flügelspitzen einklappt. Auch muss sicher sein, dass die ausgeklappten Flügel sich in keinem Fall während des Fluges durch einen Fehler entriegeln können. Daher ist die FAA-Auflage, dass alle Stromquellen, die eine Entriegelung möglich machen könnten, vor dem Start automatisch vom Betriebs- und Verriegelungssystem des Flügelspitzen getrennt werden und während des Fluges nicht wieder damit verbunden werden können.

Boeing erklärte laut Aviation Week, dass die Auflagen nicht unüblich und auch keine Überraschung sind nach vier Jahren der Beratung mit US-amerikanischen und europäischen Behörden. Man habe daher die entsprechenden Funktionen entwickelt,  um alle Spezialanforderungen zu erfüllen. Laut dem Fachportal läuft die Zertifizierung der beiden X-Modelle 777-8 und 777-9 im Rahmen einer geänderten Zertifizierung der normalen 777, die neue Technik der einklappbaren Flügelspitzen sei davon jedoch nicht abgedeckt.

Mehr zum Thema

Start der 777X-Produktion: So erlebte ihn Alan Boyle von Geek Wire.

Boeing baut jetzt erste 777X

ticker-usa

US Navy sucht neue Kampfdrohne für Flugzeugträger

Boeing 737 Max 7: Klein, aber mit viel Reichweite ausgestattet.

Boeing bringt die 737 Max 7 ans Ziel - was sie den Kunden bietet

ticker-boeing-1

Boeings Tarifangebot findet erste Zustimmung bei Gewerkschaft - Streikrisiko sinkt

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack