Ein Blick in Prototyp Nummer drei von Pilatus' PC-24 auf der Messe Ebace in Genf: Der Andrang war groß.

Neuer BusinessjetSo sieht es im Innern des Pilatus PC-24 aus

Der Schweizer Flugzeugbauer kommt mit den Auslieferungen seines ersten Jets in Schwung. Ein Blick in die Kabine des Pilatus PC-24.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Pilatus Aircraft ist nun definitiv in das Jet-Zeitalter gestartet. Der Flugzeughersteller hat bereits fünf PC-24 ausgeliefert. Es ist der erste Flieger mit Düsenantrieb, den das Unternehmen aus dem schweizerischen Stans entwickelt und gebaut hat. Die Maschine mit der Seriennummer 101 ging im Februar an das amerikanische Unternehmen Planesense, Nummer 104 im Mai an den Ex-Nestlé-Präsidenten Peter Brabeck-Letmathe.

Zusammen haben die ausgelieferten Jets bereits rund 450 Flugstunden absolviert, davon gehen mehr als 300 auf das Konto des Planesense-Fliegers. In den kommenden Wochen soll die nächste Maschine an den Royal Flying Doctor Service of Australia gehen, der den PC-24 in einer Ambulanzversion nutzen wird. Insgesamt will Pilatus in diesem Jahr 23 PC-24 ausliefern. Bestellt sind ingesamt 84 und das Orderbuch ist noch immer geschlossen. Erst 2019 wollen die Schweizer wohl neue Bestellungen annehmen.

Tests auf Naturpisten

Der Bedarf nach mehr ist auf jeden Fall da. Etwa bei der luxemburgischen Firma Jetfly, die sich wie Planesense auf Fractional Ownership spezialisiert hat, also darauf, den Kunden eine Art Teileigentum an Fliegern anzubieten. Zurzeit besteht die Flotte des Unternehmens aus 22 PC-12 sowie übergangsweise drei Cessna Citation. Geordert hat die Firma bereits jetzt vier PC-24. Auf der Businessjet-Messe Ebace in Genf erklärte Firmenchef Cédric Lescop im Gespräch mit aeroTELEGRAPH, dass er in zehn Jahren gerne 25 Stück der neuen Pilatus-Jets hätte.

Pilatus selber absolviert mit den PC-24 Prototypen aktuell noch Nachzertifizierungstests. Der Hauptfokus liegt dabei auf steilen Anflügen sowie Starts und Landungen auf Naturpisten. «Die Nachzertifizierungs-Testkampagne soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden», teilt der Flugzeugbauer mit.

Beliebt bei der Ebace

Prototyp Nummer drei, der auch der Endprototyp ist, auf dessen Basis die grundsätzliche Zertifizierung stattfand, zeigte Pilatus auch auf der Ebace in Genf. Das Flugzeug mit der Registrierung HB-VSA erfreute sich großer Beliebtheit. Wer das Interieur des Jets sehen wollte - eines von sechs Ausstattungskonzepten, das Pilatus zusammen mit dem Unternehmen Designworks aus der BMW Gruppe entworfen hat -, brauchte meistens einen Termin oder musste zumindest Wartezeit mitbringen.

In der oben stehenden Bildergalerie können Sie einen Blick in den PC-24 werfen - ganz ohne Wartezeit.

Mehr zum Thema

Bei der Ebace 2018 präsentiert Bombardier ein Flugzeug, das weiter fliegen können soll als jeder andere Businessjet. Bisher hieß es Global 7000, doch ...

Was Bombardier, Honda und Co. in Genf zeigen

Businessjet Pilatus PC-24:  815 Kilometer pro Stunde schnell.

Pilatus PC-24 darf nun offiziell fliegen

ticker-pilatus

Pilatus: Weltweit erster PC-12 Pro in Ambulanz-Version an Royal Flying Doctor Service of Australia ausgeliefert

ticker-pilatus

Pilatus Aircraft eröffnet neues Werk in Spanien zur Erweiterung der Produktionskapazität

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin