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112 Plätze

So sieht die erste Embraer E2 von Billigflieger Scoot aus

Die Singapur-Airlines-Tochter nimmt ihre erste Embraer E190-E2 in Empfang. Damit beschert Scoot Embraer die Premiere im südostasiatischen Stadtstaat.

Lange war nur in Computergrafiken zu sehen, wie die Embraer E2 von Scoot aussehen werden. Doch am Donnerstag (11. April) hat die Billigfluggesellschaft von Singapore Airlines das erste Exemplar übernommen. Bei der Übergabezeremonie bei Embraer in Brasilien präsentierten der Hersteller, die Fluggesellschaft und das Leasingunternehmen Azorra, von dem die Jets gemietet werden, die erste der insgesamt neun bestellten E190-E2.

Die Auslieferung der ersten Embraer E190-E2 mit dem Namen Explorer 3.0 und dem Kennzeichen 9V-NHA ist nicht nur für Scoot eine Premiere. Denn zum ersten Mal überhaupt wird in Singapur ein Flugzeug des brasilianischen Herstellers eingeführt.

Erste Strecken

Noch vor Ende April erwartet Scoot die zweite E190-E2. Der Betrieb startet dann im Mai. Als erste Ziele sind für den 7. Mai Krabi und Hat Yai in Thailand eingeplant. Es folgen die thailändische Insel Koh Samui sowie Kuantan und Miri in Malaysia sowie Sibu auf Borneo.

Mit den Jets von Embraer holt sich Scoot einen dritten Hersteller in die Flotte, die bisher aus rund 50 Flugzeugen besteht. Denn auf der Kurz- und Mittelstrecke setzt die Airline Airbus A320-200, A320 Neo und A321 Neo ein, auf der Langstrecke Boeing 787-8 und 787-9.

112 Sitze

Ihre E190-E2 wird Scoot mit 112 Economy-Sitzen bestücken, die in 28 Reihen in 2-2-Bestuhlung aufgestellt sind. Hersteller Embraer nennt als Richtwerte für das Modell bei Ein-Klassen-Bestuhlung 106 Sitze bei einem Sitzabstand von 31 Zoll (knapp 79 Zentimeter) bis 114 Sitze bei einem Abstand von 29 Zoll (knapp 74 Zentimeter).

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie die erste Embraer E190-E2 von Scoot. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.