Visualisierung des Flughafens Christchurch nach Umbau und Erweiterung.

Bis 2040So baut der Flughafen Christchurch aus

Der neuseeländische Christchurch Airport setzt auf Wachstum: Bis 2040 sollen die Passagierzahlen um mehr als 80 Prozent steigen. Dafür werden beide Pisten verlängert.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Flughafen Christchurch hofft auf mehr ausländische Kunden. Sie sollen über seine Pisten auf Neuseelands Südinsel landen, um sich danach Naturwunder wie Milford Sound und Co. anzusehen. In seinen neu vorgestellten Plänen für einen Ausbau bis 2040 beziffert der Airport seine Erwartungen: Während man im vergangenen Geschäftsjahr 6,3 Millionen Passagiere (24 Prozent aus dem Ausland, 76 Prozent aus Neuseeland) zählte, sollen es im Jahr 2025 knapp 8,5 Millionen seien.

Dabei soll es nicht bleiben. 2030 sind in Christchurch schon 9,4 Millionen und 2040 schließlich 11,6 Millionen geplant. 35 Prozent der Reisenden sollen aus dem Ausland stammen, 65 Prozent aus dem Inland. Bei der Zahl der Flugbewegungen plant der Flughafen einen Anstieg von zuletzt 67.000 auf 111.000 im Jahr 2040. Dann soll es auch 20.000 Arbeitsplätze auf dem Flughafengelände geben, zurzeit sind es rund 6000.

Aufenthaltsbereiche im Freien

Geplant ist, dass die zentrale Zufahrtsstraße Memorial Avenue am Flughafen ebenso erweitert wird wie das Terminal. Flughafenchef Malcolm Johns kündigte außerdem eine Reihe von «kleineren Pistenerweiterungen» an. Konkret zeigt der Ausbauplan, dass die Hauptpiste 02/20 um rund 300 Meter nach Norden verlängert werden soll, während die nordwestliche Start- und Landebahn 11/29 Richtung Westen ausgebaut wird auf eine Länge von rund 2200 Meter. So will der Flughafen auch größeren Maschinen begrüßen können. Auch neue Rollwege sollen entstehen.

Die Parkplätze werden künftig über einen Weg mit dem Terminal verbunden sein, der mit Glas oder durchsichtigem Kunststoff überdacht ist und teilweise mit Pflanzen bepflanzt ist. Daran anschließend soll auch die Wegführung im Terminal vereinfach werden. Für die Fluggäste sind außerdem Aufenthaltsbereiche im Freien geplant. Den Transport auf den Straßen des Flughafengeländes sollen fahrerlose, elektrische Kleinbusse übernehmen, die bereits Anfang des Jahres vorgestellt wurden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie, wie der Flughafen Christchurch künftig aussehen soll.

Mehr zum Thema

Die deutsche Luftwaffe setzt neben A350 auf Airbus A321 LR: Neuseeland will mehr Reichweite und wählte deshalb den XLR.

Neuseeland macht Airbus A321 XLR zu den neuen Regierungsfliegern

Eine Boeing 777 von Air New Zealand und die Flugroute: Wirklich hoch ging es ganz bewusst nie.

Boeing 777 fliegt in nur 2700 Metern Höhe von Australien nach Neuseeland

Der Hersteller weist zudem eine Bestellung von Virgin Australia für 25 Boeing 737 Max aus. Allerdings handelt es sich dabei um eine Umstrukturierung und Reduzierung einer alten Order: Von ursprünglich bestellten 25 Max 10 und 23 Max 8 blieben nur die Max 10 übrig. Wir haben diese 25 daher nicht mitgezählt.

Pilot informierte Flugsicherung über Schüsse chinesischer Kriegsschiffe

Chinesische Kriegsschiffe: Gefahr für den Luftverkehr.

Chinesisches Militär warnt Zivilflugzeuge kurzfristig vor scharfen Schüssen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier