Eine Boeing 777 von Air New Zealand und die Flugroute: Wirklich hoch ging es ganz bewusst nie.

Air New ZealandBoeing 777 fliegt in nur 2700 Metern Höhe von Australien nach Neuseeland

Eine Boeing 777-300 ER von Air New Zealand flog auf einer Höhe von nur 2740 Meter von Brisbane nach Auckland. Grund war ein Vorfall an dem australischen Flughafen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die ZK-OKN flog am 19. Mai zwischen Auckland und Tokio, am 20. Mai zwischen Auckland und Los Angeles. Und am 22. Mai ging es für die Boeing 777-300 ER von Air New Zealand von der größten neuseeländischen Stadt nach Brisbane.

Auch wenn diese Routen von Richtung und Länge sehr unterschiedlich sind, hatten die Flüge eines gemeinsam: Immer erreichte die Boeing 777 eine Reiseflughöhe von mehr als 10.600 Meter oder rund 34.800 Fuß, wie das bei solchen Flügen üblich ist.

Schaden nach Kollision mit Fluggastbrücke

Doch der Rückflug von Brisbane nach Auckland verlief anders. Denn erstens handelte es sich nicht um den geplanten Passagierflug mit der Flugnummer NZ146 am 22. Mai - der fiel aus. Die Boeing 777 kehrte erst am 25. Mai als Sonderflug NZ6000 zurück. Zweitens fiel auf: Sie stieg nie auf wesentlich mehr als 2740 Meter oder rund 9000 Fuß Höhe.

Der Grund: Der 14 Jahre alte Flieger war in Brisbane mit einer Fluggastbrücke kollidiert. Dabei entstand ein rund sieben Zentimeter breites Loch in der Außenhaut der Boeing 777, wie Air New Zealand erklärte. Laut der Zeitung New Zealand Herald befindet sich der Schaden direkt unter dem Fenster des Kapitäns.

«Technisches Team hat sich mit Boeing beraten»

Am australischen Flughafen begutachtete zunächst das technische Personal den Schaden. Laut Informationen der Zeitung stand dann zunächst die Option im Raum, die Boeing 777 ohne Nutzung der Druckkabine zu einer Wartungseinrichtung in Singapur zu fliegen.

Dann entschied sich die Airline aber dafür, die kürzere Strecke nach Auckland zu wählen, ebenfalls ohne funktionierende Druckkabine. «Unser technisches Team hat sich mit Boeing über das geeignete Reparaturverfahren beraten», sagte Nathan McGraw, Sicherheitschef der Fluggesellschaft, vor dem Rückflug gegenüber dem Herald.

Nächster Stopp wird Singapur - für Routine-Wartung

«Das Flugzeug wird ohne Druck und ohne Fluggäste oder Fracht an Bord und auf einer niedrigeren Reiseflughöhe fliegen, was in solchen Fällen nicht ungewöhnlich ist.» Eine Sprecherin erklärte zudem, der Zusammenstoß werde untersucht. «Die Schuldfrage muss noch geklärt werden.»

Die ZK-OKN soll laut McGraw in Auckland repariert und dann nach Singapur gebracht werden. Dort steht für das Flugzeug eh eine routinemäßige Wartung an.

Mehr zum Thema

ticker-air-new-zealand

Mit zusätzlichen Boeing 787: Air New Zealand startet drei neue Langstrecken ab Christchurch

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand ersetzt Airpoints durch neues Treueprogramm

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand und Air China verlängern Partnerschaft bis 2031

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand beschleunigt Check-in mit neuen Selbstbedienungs-Kiosken

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies