Flughafen: Bis 2018 wollen 80 Prozent der Flughäfen Beacons bereits aktiv nutzen, um Passagieren Orientierungs-Services zu bieten.

Hightech-InvestitionenSmarte Flughäfen sind die Zukunft

Nicht nur Airlines, auch Flughäfen müssen investieren, um die Passagiere zufrieden zu stellen. Worein sie ihr Geld stecken zeigt eine neue Studie.

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Fluggäste werden anspruchsvoller. Nicht nur, was das Produkt der Airlines betrifft, sondern auch das der Flughäfen. Diese investieren nun deswegen – und zwar zu einem großen Teil in Informatik.  Das zeigt eine Studie der SITA. Das Unternehmen hat sich auf Kommunikationsanwendungen in der Luftfahrt spezialisiert. Nach der weltweit umfassendsten Umfrage zum Thema IT-Trends in der Luftfahrtbranche wird ein Investitionsvolumen von insgesamt 8,7 Milliarden US-Dollar fürs Jahr 2016 erwartet.

Die ausgewerteten Antworten der mehr als 220 Flughafenverantwortlichen sprechen Bände: Nach einem Umsatzwachstum in den Jahren 2014 und 2015 erwarten 64 Prozent der Flughafen-IT-Manager weltweit auch für 2016 einen Anstieg des Budgets für IT-Investitionen. Nach der Umfrage bleibt eine der Kernfragen, wie man die Passagierzufriedenheit rund um das «Erlebnis» Flughafen verbessert. Als höchste Priorität für Investitionen in IT-Maßnahmen sehen fast ein Drittel aller befragten Flughäfen die Fluggastabwicklung.

Sensoren sollen Passagiere durch Flughäfen navigieren

Dazu würden auch 81 Prozent aller Flughäfen in den nächsten drei Jahren in Sensoren investieren, die Wartezeiten und Laufwege an und zu den Gates verkürzen sollen. Mit solchen Sensoren oder Mobile Services sollen sich Passagiere leichter im Flughafen orientieren oder gar durch die Gates navigiert werden. Außerdem sollen bis 2018 Mobile Services zum Verschicken von Echtzeitreiseinformationen von 83 Prozent der Flughäfen zur Verfügung gestellt werden.

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