Eine CRJ 700 von Skywest. Die Airline wird auch die allerletzte CRJ bekommen.

PilotenmangelSkywest fliegt Bombardier CRJ 200 mit 30 statt 50 Sitzen

Die amerikanische Regionalairline reagiert kreativ auf den Mangel an Cockpitpersonal. Sie baut 20 Sitze aus ihren Bombardier CRJ 200 aus. So kann sie leichter Pilotinnen und Piloten finden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Regionalairlines in den USA haben schon seit einer Weile Probleme, Pilotinnen und Piloten zu finden. American Airlines muss deswegen fast 100 Flugzeuge am Boden lassen. Teilweise mussten Fluglinien auch schon Strecken stilllegen, einige Orte sind seither nur noch durch lange Autofahrten erreichbar.

Skywest, die unter anderem für Delta Air Lines im Wet-Lease fliegt, versucht jetzt, das Problem kreativ zu lösen. Die Fluglinie hat eine neue Tochtergesellschaft gegründet. Und für diese hat sie beim Transportministerium eine Genehmigung für den Betrieb von Bombardier CRJ 200 beantragt, denen 20 der 50 Sitze fehlen.

1500-Stunden-Regel aushebeln

Was hinter dem Antrag für Flüge mit 30 Sitzen  steckt, ist eine Regel, die Part 135 heißt: Mit der geringeren Anzahl an Sitzen gelten weniger strenge Anforderungen an Pilotinnen und Piloten. Bei einer größeren Anzahl von Sitzen würde die 1500-Stunden Regel greifen.

Und die sehen Fluggesellschaften in den USA als Kern des Problems an. Laut dieser FAA-Vorschrift müssen Cockpit-Besatzungen 1500 Flugstunden sammeln, bevor sie für Fluggesellschaften fliegen dürfen. Bei 30 Sitzen gilt das nicht.

Mehr zum Thema

Flieger von Envoy Air: Wer vorne sitzt, erhält mehr Lohn.

American erhöht Pilotenlöhne um mehr als 50 Prozent

Embraer E175 in den Farben von American Eagle: Skywest fliegt erstmals mit E-Jets für die größte Fluggesellschaft der Welt.

Skywest bestellt Embraer-Jets für American

Embraer E145 von Envoy Air: Unter dem Namen American Eagle führen Regionalfluglinien Zubringerflüge für American Airlines durch. Viele Jets bleiben aktuell aber am Boden.

Weil Personal fehlt, muss American 100 Jets am Boden lassen

ticker-delta-airlines

Delta startet neue Europastrecken nach Venedig und Athen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier