Eine CRJ 700 von Skywest. Die Airline wird auch die allerletzte CRJ bekommen.

PilotenmangelSkywest fliegt Bombardier CRJ 200 mit 30 statt 50 Sitzen

Die amerikanische Regionalairline reagiert kreativ auf den Mangel an Cockpitpersonal. Sie baut 20 Sitze aus ihren Bombardier CRJ 200 aus. So kann sie leichter Pilotinnen und Piloten finden.

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Regionalairlines in den USA haben schon seit einer Weile Probleme, Pilotinnen und Piloten zu finden. American Airlines muss deswegen fast 100 Flugzeuge am Boden lassen. Teilweise mussten Fluglinien auch schon Strecken stilllegen, einige Orte sind seither nur noch durch lange Autofahrten erreichbar.

Skywest, die unter anderem für Delta Air Lines im Wet-Lease fliegt, versucht jetzt, das Problem kreativ zu lösen. Die Fluglinie hat eine neue Tochtergesellschaft gegründet. Und für diese hat sie beim Transportministerium eine Genehmigung für den Betrieb von Bombardier CRJ 200 beantragt, denen 20 der 50 Sitze fehlen.

1500-Stunden-Regel aushebeln

Was hinter dem Antrag für Flüge mit 30 Sitzen  steckt, ist eine Regel, die Part 135 heißt: Mit der geringeren Anzahl an Sitzen gelten weniger strenge Anforderungen an Pilotinnen und Piloten. Bei einer größeren Anzahl von Sitzen würde die 1500-Stunden Regel greifen.

Und die sehen Fluggesellschaften in den USA als Kern des Problems an. Laut dieser FAA-Vorschrift müssen Cockpit-Besatzungen 1500 Flugstunden sammeln, bevor sie für Fluggesellschaften fliegen dürfen. Bei 30 Sitzen gilt das nicht.

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