Heckflosse von Skymark: Bei der japanischen Fluglinie könnten die Lichter ausgehen.

Wegen A380Skymark droht die Pleite

Nun ist klar, weshalb der Streit um die Airbus A380 so heftig ausfällt. Muss Skymark eine hohe Kompensationszahlung leisten, überlebt sie wohl nicht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

span>Shinichi Nishikubo fühlt sich von Airbus erpresst. Der Flugzeugbauer verlange eine «unverschämt» hohe Kompensationszahlung für die Stornierung der Bestellung von sechs A380 aus dem Jahr 2011, beklagte sich der Skymark-Chef diese Woche. Diese kann die Fluggesellschaft nicht zahlen, wie nun klar ist. Denn am Donnerstag (31. Juli) präsentierte sie ihre Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2014/15. Von April bis Juni flog sie einen Verlust von 5,8 Milliarden Yen (42 Millionen Euro) ein.

Nun muss Skymark sparen. Die Fluggesellschaft wird deshalb unprofitable Strecken streichen. Zudem will sie bei den Banken neue Kredite aufnehmen, um ihre finanzielle Situation zu verbessern. Doch das Bedeutendste steht im Anhang der Quartalsrechnung. Es gebe «bedeutende Zweifel» am Fortbestehen des Unternehmens, steht da.

Zahlung an Airbus höher als Skymarks Börsenwert

Bislang überwies Skymark Airbus bereits 26,5 Milliarden Yen oder umgerechnet 192 Millionen Euro als Anzahlung für die A380. Dieses Geld ist eventuell verloren. Wie fatal das sein kann, zeigt ein Blick auf den Börsenwert von Skymark. Der beträgt derzeit nur noch 17 Milliarden Yen. Dem Kapital und den Barreserven von 46 Milliarden stehen gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg Verbindlichkeiten von 19 Milliarden gegenüber.

Skymark wollte mit den A380 ins Ausland expandieren. Die beiden ersten Superjumbos hätten von Tokio nach New York und London fliegen sollen. Danach waren weitere neue Strecken vor allem nach Europa vorgesehen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 mit Triebwerken von Engine Alliance: Problem mit einer Dichtung.

FAA schickt Airbus-A380-Triebwerke in die Werkstatt

So wird es im Oberdeck der Airbus A380 von British Airways  aussehen: 106 Sitze nur in der Business Class.

British Airways zeigt die größte Business Class der Welt

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin