Kontrollturm von Helsinki: Die Piloten reagierten nicht auf den Durchstartbefehl.

Boeing 737 von Norwegian und Turkish AirlinesZwei Jets entgehen in Helsinki knapp Katastrophe

Eine Boeing 737 von Norwegian landete in Helsinki trotz mehrfacher Warnung auf einer Piste, die von einem anderen Jet belegt war. Zum Zusammenstoß fehlte wenig.

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Norwegian-Flug DY351 führte am 18. Januar von Krakau noch Helsinki. Kurz bevor die Piloten die Boeing 737 Max 8 auf Piste 22L des Flughafens der finnischen Hauptstadt aufsetzen, bekamen sie von den Lotsen den Befehl zum Durchstarten. Der Grund: Auf der Landebahn rollte noch immer eine kurz zuvor gelandete Boeing 737-900 von Turkish Airlines aus. Es blieb also zu wenig Abstand zwischen den Flugzeugen.

Doch anstatt auf den Warnruf des Lotsen zu reagieren, hielten die Piloten den Kollisionskurs weiter. Auch ein zweiter Aufruf zum Abbruch des Anflugs blieb ohne Folgen. Noch während sich die Boeing 737 von Turkish Airlines auf der Piste befand, setzte die Norwegian-Besatzung ihr Flugzeug auf. Die beiden Maschinen verfehlten sich am Ende nur knapp. Als sie sich auf derselben Höhe der Bahn passierten, war der Jet von Turkish Airlines erst gerade auf einen Rollweg abgebogen.

Ermittler arbeiten zusammen

Wie es zu dem ernsten Zwischenfall kam, versucht jetzt die finnische Ermttilungsbehörde Onnettomuustutkintakeskus herauszufinden. Dabei bekommt sie Hilfe aus Deutschland. Das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung BFU hilft auf Bitte der Finnen mit, die Aufzeichnungen der Cockpit-Stimmenrekorder zu untersuchen, und machte den Vorfall jetzt in seinem Januar-Bulletin bekannt.

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