A340 von Swiss am Flughafen Zürich: Start abgebrochen.

Swiss: Notbremsung nach Vogelschlag

Ein Airbus A340 von Swiss mit Ziel Newark brach in Zürich den Start ab. Vögel setzten ein Triebwerk außer Kraft.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Acht Stunden und 55 Minuten hätte der Flug dauern sollen. Doch er wurde um einiges kürzer. Flug LX18 nach Newark war am Sonntagabend (26. August) mit 194 Passagieren an Bord und rund 40 Minuten Verspätung in Zürich gestartet. Während der Beschleunigung auf Startbahn 34 bemerkte die Besatzung jedoch den Ausfall des linken Triebwerks des Airbus A340-300 mit der Immatrikulation HB-JMM, wie das Fachportal Aviation Herald meldet. Die Maschine war zu jenem Zeitpunkt bereits mehr als 190 Kilometer pro Stunde schnell. Umgehend leitete die Crew deshalb eine Notbremsung ein. «Auslöser des Vorfalls war Vogelschlag», ergänzt Swiss-Sprecherin Myriam Ziesack gegenüber aeroTELEGRAPH.

Die Maschine kam nach der Notbremsung problemlos zum Stillstand - auf der Kreuzung mit der Piste 10/28. Niemand kam zu Schaden. Die Flugkontrolle am Flughafen Zürich musste wegen des Jets auf der Landebahn zwei anfliegende Maschinen anweisen, ihren Landeanflug abzubrechen, so der Aviation Herald. «Wir sind dafür verantwortlich, die Piste nach dem Vorfall zu kontrollieren. Die Verantwortlichen müssen sicherstellen, dass keine Flugzeugteile nachfolgende Flugzeuge stören können. Die Feuerwehr wurde durch den Tower aufgeboten», sagt Sprecher Michael Stief. Das dauerte rund zehn Minuten. Zu Verspätungen sei es wegen des Vorfalls nicht gekommen.

Kein seltenes Ereignis

Die Passagiere des Fluges wurden von Swiss in Hotels untergebracht und fliegen heute mit anderen Flügen in die USA. Die Fluggesellschaft untersuchte nach dem Vorfall die Schaufeln der Triebwerke des Airbus auf einen Defekt. «Es wurden keine Beschädigungen festgestellt und die Maschine wurde heute Montagmorgen von der Technik freigegeben», so Ziesack. Vogelschlag komme mehrmals pro Jahr vor. «Es bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Passagiere», so Ziesack. Auch abgebrochene Starts sind keine Seltenheit. «Startabbrüche finden hin und wieder statt, die Gründe hierfür sind äußerst vielfältig», so Flughafensprecher Stief.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier