Meeresgrund an einer möglichen Absturzstelle: Riesige Flächen wurden schon vergeblich durchsucht.

Malaysia AirlinesMH370-Triebwerke wohl intakt

Die Triebwerke der verschollenen Boeing 777 von Malaysia Airlines könnten eine Schlüsselrolle bei der Suche spielen. Experten glauben, dass sie intakt sind.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die neusten Meldungen schüren Hoffnung, dass das Wrack der verschollenen Boeing 777 von Malaysia Airlines bald gefunden wird. Wie der Chefermittler bei einer Pressekonferenz im australischen Canberra erklärte, könnte es gut sein, dass die Triebwerke des Fliegers von Flug MH370 «relativ intakt», am Meeresboden liegen. «Möglicherweise gibt es sogar größere Teile des Rumpfes, die noch ganz sind», so Peter Foley.

Das wiederum werde maßgeblich helfen, wenn es darum geht, den Ort zu finden, an dem der Langstreckenflieger ins Meer stürzte, da die Triebwerke der Boeing 777 sehr groß sind. Bei den Berechnungen, wie groß die Teile womöglich sind, habe man sich auch mit vergangenen Unglücken – wie etwa Air-France-Flug AF447 – auseinandergesetzt. So sei man zu den aktuellen Schlüssen gekommen.

Streit unter den MH370-Suchteams

Seit die Suche Mitte September wieder begonnen hat, haben die Trupps den Meeresboden auf einer Fläche abgesucht, die etwa so groß ist wie Uruguay. Gefunden haben sie nichts. Das hat offenbar zu einem Streit unter den Experten geführt, der die Suche nun weiter verzögert.

Fünf Teams suchen nach dem Wrack: Vertreter von Boeing, Inmarsat, der Thales Group, der US-Behörde NTSB und dem australischen Militär. Sie alle haben eigene Studien durchgeführt, die zum möglichen Absturzort führen sollen, doch das Problem: Ihre Ergebnisse stimmen nicht überein. Offenbar dreht sich der Streit um die Frage, warum der Autopilot eine andere Route hätte verfolgen sollen als geplant, so Martin Dolan, Leiter der Australischen Verkehrssicherheitsbehörde laut dem Wall Street Journal. Wer welche Theorie befürwortet, wollte er nicht verraten.

Geht irgendwann das Geld aus?

Nun haben die Teams Angst, dass sie nicht alle möglichen Orte absuchen können. Ihnen dürfte irgendwann das Geld ausgehen. Laut Dolan reicht das Geld nur für 80 Prozent der geplanten Suchgebiete.

Mehr zum Thema

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines nimmt Doha-Flüge teilweise wieder auf

malaysia airlines umbai indians

Malaysia Airlines verwandelt Airbus A330 in Cricket-Flugzeug

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines legt zusätzliche Europa-Flüge auf

ticker air borneo

Air Borneo ist gestartet

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg