Die Maschine im Wasser: Rumpf brach auseinander.

Jet von Lion Air stürzt ins Meer

[image1]Eine Maschine von Lion Air verfehlte in Bali die Landebahn und wasserte im Meer. Wie durch ein Wunder wurden alle Menschen an Bord gerettet.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mehr als 100 Menschen waren an Bord der Boeing B737 von Lion Air, die von Bandung bei Jakarta nach Bali unterwegs war. Um etwa 15:35 Uhr Ortszeit am heutigen Samstag (13. April) setzte Flug JT960 planmäßig zur Landung am Ngurah Rai Airport in Denpasar auf der bekannten indonesischen Urlaubsinsel an. Doch dann lief etwas schief. Der Flieger verfehlte bei schlechtem Wetter offenbar die rund 2800 Meter lange Landebahn und setzte direkt auf dem Meer auf. Dabei brach die B737-800 in zwei Teile. Bilder bei Twitter zeigen das Wrack, das nahe dem Ufer im Meer treibt. «Alle Passagiere waren in Panik, schrien und rannten zu den Notausgängen», erklärte eine Überlebende der Zeitung Jakarta Globe.

[image2]Wie durch ein Wunder gab es bei dem Zwischenfall keine Toten, wie der TV-Sender Metronews berichtet. Alle Insassen wurden von Rettungskräften aus dem im Meer schwimmenden Wrack gerettet und in Krankenhäuser gebracht, heißt es von der lokalen Polizei. Insgesamt verletzten sich nach Angaben von Metronews 38 Menschen, vier davon offenbar schwer. Wie genau es zu dem Unfall kam, müssen die Behörden nun herausfinden. Lion Air gab bekannt, es hätten sich 101 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder an Bord befunden. Die Maschine mit der Registrierung PK-LKS war brandneu.

Massive Expansionspläne

Lion Air ist die größte private Fluggesellschaft in Indonesien. Sie fliegt mit einer Flotte von 92 Boeing 737 – und hegt massive Expansionspläne. 230 Jets der B737-Familie bestellte die indonesische Fluggesellschaft im vergangenen Jahr - eine Rekordorder über 22 Milliarden Dollar. Und auch Airbus machte sie in diesem Jahr glücklich. Beim europäischen Hersteller bestellte sie Anfang des Jahres über 200 Jets der A320-Familie.

Bisher fliegt Lion Air hauptsächlich Inlandsstrecken aber auch nach Singapur, Malaysia, Vietnam und Saudi Arabien. Mit den bei Airbus und Boeing neu bestellten Fliegern will sie die eigene Flotte und die der geplanten Lowcost-Tochter Malindo Airways bestücken, die im Laufe des Jahres abheben soll. In Europa steht Lion Air auf der Schwarzen Liste der gesperrten Fluggesellschaften.

Mehr zum Thema

Bangor Airport am Sonntagabend: Der Wintersturm wütete auch hier.

Bombardier Challenger 650 in den USA abgestürzt

Absturzstelle der Citation: Das Flugzeug krachte in eine Werrkstatt.

Cessna Citation III stürzt in Mexiko in eine Lkw-Werkstatt

Das Kleinflugzeug nach dem Absturz in Gloucestershire: Der Pilot überlebte leicht verletzt.

Bauteil aus dem 3D-Drucker führte zum Absturz eines Kleinflugzeugs

Schnappschildkröte auf der Piste: Ein Pilot musste dem Tier ausweichen und stürzte ab.

Schnappschildkröte löst tödlichen Unfall mit historischem Flugzeug aus

Video

Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
skytraders airbus a319 antarktis 01
Ein Airbus A319 hat einen Notfallpatienten von einer Station in der Antarktis abgeholt. Die Kopilotin sagt, man sei den Grenzen der Leistungsfähigkeit des Flugzeuges nahe gekommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
boeing 777 300 er jetairwass vt jeq
Mehr als sieben Jahre stand eine Boeing 777-300 ER der einstigen indischen Fluglinie am Flughafen Mumbai. Jetzt hat der Langstreckenjet von Jet Airways Indien verlassen - immer noch in der alten Lackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack