Airbus A340-300 von Lufthansa (Symbolbild): Ein solches Flugzeug verursachte die Verspätung.

Spitzenpolitiker auf Linienflug LH560Airbus A340 von Lufthansa defekt - Dänemark und Luxemburg verpassten Teilnahme am EU-Afrika-Gipfel

Erst ein Defekt, dann das Nachtflugverbot - bei einem Flug von Lufthansa nach Luanda kam am Sonntag alles zusammen. Das sorgte auch für Absagen beim EU-Afrika-Gipfel.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Regierungsflugzeuge ziehen immer wieder die Aufmerksamkeit von Spotterinnen und Spottern auf sich. Spezielle Bemalungen und Ausstattungen zeichnen die Jets aus, mit denen einige Staatsoberhäupter sowie Chefs und Chefinnen von Regierungen zu wichtigen Terminen reisen. Doch andere sind auch ganz normal mit einem Linienflug unterwegs.

Dabei müssen sie mit denselben Problemen kämpfen wie alle anderen Reisenden. Dieses Mal traf es die Regierungsspitzen von Finnland, Dänemark und Luxemburg. Sie saßen laut einem Bericht des europäischen Nachrichtenportals Euractiv über Nacht in Frankfurt fest, da der Airbus A340 von Lufthansa, mit dem sie fliegen wollten, einen Defekt aufwies.

Lufthansa bestätigt Verspätung - aber nicht die Gäste

Der Airbus A340-300 mit dem Kennzeichen D-AIGW sollte am Sonntag (23. November) um 21:45 Uhr Richtung Luanda in Angola starten. Doch ein Defekt am Passagier-Ansagesystem legte das Flugzeug lahm. Dann wurde das strikte Frankfurter Nachtflugverbot zum Problem: Zwischen 23 und 5 Uhr dürfen keine Starts mehr stattfinden. Ein Ausweichen auf ein Ersatzflugzeug war daher nicht möglich.

In Angola fand der EU–Afrika-Gipfel statt. Das ist ein hochrangiges Treffen, bei dem Regierungen beider Kontinente über engere wirtschaftliche Zusammenarbeit, Investitionen und sicherheitspolitische Themen beraten. Entsprechend groß war der Termindruck der Delegationen. Lufthansa bestätigte den technischen Defekt, äußerte sich aber nicht dazu, welche Politikerinnen und Politiker tatsächlich im Flugzeug saßen. «Wir bedauern die Unannehmlichkeiten», so ein Sprecher der deutschen Fluggesellschaft.

Airbus A340 von Lufthansa hob mit 13 Stunden Verspätung ab

Der nächste Flug nach Luanda hob erst am Folgetag um 11:29 Uhr ab. Während Finnlands Premier Petteri Orpo schließlich mit großer Verspätung weiterflog, sagten Dänemarks Mette Frederiksen, Luxemburgs Luc Frieden und EU-Kommissionsvize Kaja Kallas laut Euractiv ihre Teilnahme komplett ab.

Mehr zum Thema

Lufthansa hat das Kapitel Airbus A340-600 beendet.

Lebe wohl, Lufthansa-A340-600! Die letzten Bilder aus Deutschland

Boeing 787-9 von Lufthansa: Ein Teil der neuen Exemplare sollen mehr Premium-Sitze erhalten.

Lufthansa plant größere Business Class für Boeing 787

Die D-AIHZ beim Abflug aus Düsseldorf: Steht nun in Teruel.

Jetzt haben alle Airbus A340-600 von Lufthansa Deutschland verlassen

ticker-lufthansa

D-AIHW: Auch dritter Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf verlassen

Video

Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack