Die D-AICH nach dem Malheur in Frankfurt: Die Notrutsche des Airbus A320 löste sich.

Flughafen FrankfurtCrew von Condor löst versehentlich Notrutsche aus

Kleiner Fehler, große Wirkung. Ein Crewmitglied löste bei einem Airbus A320 versehentlich eine Notrutsche aus. Condor musste deshalb einen Ersatzflieger aufbieten.

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Eigentlich hätten die Passagierinnen und Passagiere von Flug DE0495 vom Samstag (29. März) längst in Berlin sein sollen. Doch zum Zeitpunkt der geplanten Ankunft saßen sie noch immer in Frankfurt. Denn der Flug von Condor in die deutsche Hauptstadt startete nicht wie geplant um 8:20 Uhr - sondern erst fast anderthalb Stunden später.

Was war passiert? Ursache für die Verspätung war ein Malheur. Es passierte kurz nachdem der Airbus A320 von Condor bereit war, zurückgestoßen zu werden. Ein Besatzungsmitglied betätigte versehentlich die Notrutsche bei der hinteren linken Tür des Airbus A320, der nach Berlin fliegen sollte. Dadurch blies sie sich auf und klappte aus Vorfeld.

Condor bietet Ersatzflugzeug auf

«Die Umstände werden derzeit weiter untersucht», bestätigt eine Sprecherin des Ferienfliegers gegenüber aeroTELEGRAPH. Der A320 von Condor mit dem Kennzeichen D-AICH konnte deshalb den Flug nach Berlin nicht antreten. Condor schickte als Ersatz einen Airbus A321 auf die Strecke. Der landete um 10:20 Uhr in Berlin.

Der A320 wurde am Sonntag vor Ort von Technikfachleuten von Condor überprüft. «Die Rutsche wurde im Rahmen einer Reparatur ersetzt», so die Sprecherin. Inzwischen steht der Flieger wieder im Einsatz. Billig ist so ein Malheur nicht. Der Ersatz kostet mehr als 10.000 Euro. Hinzu kommen Folgekosten etwa für die Bereitstellung eines Ersatzfliegers.

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