Startender Airbus A319 von Brussels Airlines: Die randalierende Gruppe erlebte den Take-Off nicht.

Betrunkene FluggästeCrew befiehlt 41 Passagieren auszusteigen

Tumult an Bord eines Fluges von Brussels Airlines: Nachdem die Maschine losrollte, benahm sich eine Gruppe von Passagieren plötzlich daneben. Der Pilot zögerte nicht lange.

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95 Passagiere auf Flug SN3771 am Samstag (19. November) dürften ziemlich genervt gewesen sein. Eigentlich hätte ihre Maschine um 14:30 Uhr in Brüssel starten sollen. Doch der Abflug nach Alicante verzögerte hth immer und immer weiter. Und Schuld waren keine Streiks oder Wetterkapriolen, sondern 41 Mitreisende.

Das Einsteigen verlief noch problemlos. Die Probleme begannen, als der Airbus A319 von Brussels Airlines losrollte. Auf dem Weg zur Startbahn begann sich eine zusammen reisende Gruppe von 41 Passagieren plötzlich daneben zu benehmen. Dabei soll die Crew beleidigt worden sein. Auch zu Tätlichkeiten soll es gekommen sein.

Keine Anklage

Wie der Radiosender VRT unter Bezugnahme auf eine Sprecherin von Brussels Airlines meldet, habe der Flugkapitän die nicht aus Belgien stammenden Unruhestifter über die Lautsprecher zur Ruhe angehalten. Doch das habe nichts gefruchtet. Einige in der Gruppe waren offenbar stark angetrunken. Und so habe der Kapitän beschlossen, umzukehren.

Die unruhige Gruppe von 41 Passagieren wurde mit Hilfe der Polizei aus dem Flugzeug eskortiert. Zu einer Anklage ist es gemäß dem Medienbericht aber nicht gekommen. Dumm nur für die 95 verbleibenden Reisenden: Inzwischen hatte die Crew auf ihrem Flug die maximale Tagesarbeitszeit überschritten. Daher musste eine Ersatzbesatzung einspringen. Dadurch kam es am Ende zu einer Verspätung von rund drei Stunden.

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