Airbus A320 von Air India: Probleme mit der Luftfahrtbehörde.

Fall für die BehördeAir India ließ Airbus A320 ohne Freigabe abheben

Erneut ein sicherheitsrelevanter Vorfall bei der indischen Fluggesellschaft. Ein Airbus A320 von Air India absolvierte achte Flüge, obwohl sein Lufttüchtigkeitszertifikat abgelaufen war.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Seit dem tödlichen Absturz einer Boeing 787 von Air India im Juni 2025 steht unter besonderer Beobachtung, wie die Fluggesellschaft mit ihren Flugzeugen umgeht. Und nun hat die indische Luftfahrtbehörde DGCA einen Airbus A320 von Air India zu Boden beordert.

Denn die Fluggesellschaft hatte das Flugzeug am 24. und 25. November auf insgesamt acht Flügen ohne die nötige Freigabe betrieben, wie zuerst die Zeitung Economic Times berichtete. Die Behörde erklärte, das Lufttüchtigkeitszertifikat der Maschine sei abgelaufen gewesen, weshalb man den Jet zu Boden beordert und eine Untersuchung angewiesen habe.

Air India kann die Überprüfung im Auftrag selber erledigen

«Air India stellt im Rahmen der ihr übertragenen Befugnis (Camo) Lufttüchtigkeitsprüfungszertifikate (Airworthiness Review Certificates, ARC) für die von ihr betriebenen Flugzeuge aus», so die DGCA laut dem Portal Business Standard. «Das ARC wird jährlich nach einer umfassenden Überprüfung der Wartungsunterlagen, des physischen Zustands und der Einhaltung aller Lufttüchtigkeitsstandards ausgestellt. Es dient als Bestätigung des Hauptlufttüchtigkeitszeugnisses» des Fliegers, erklärt die Luftfahrtbehörde.

Die Fluglinie teilte dem Portal Live Mint mit, sie habe das Versäumnis bei dem A320 selber der DGCA gemeldet, als es aufgefallen sei. Alle beteiligten Mitarbeitenden, die damit zu tun hatten, dass die Maschine ohne die nötige Freigabe flog, wurden laut Air India vorläufig freigestellt, während man den Vorfall untersuche und mit der Behörde zusammenarbeite.

Im November suspendierte Air India bereits Personal

Schon Anfang November hatte die Airline die Kritik der Behörde auf sich gezogen, als sie zwei Cockpitcrewmitglieder und einen Einsatzplaner suspendieren musste. Die Piloten hatten laut der Zeitung Times of India Flüge ohne gültige Lizenzvoraussetzungen durchgeführt.

Mehr zum Thema

ticker-indigo

Indigo und Air India werben sich gegenseitig Pilotinnen und Piloten ab

ticker air-india-neu

Betrunken im Cockpit: Kanada verlangt Untersuchung gegen Piloten von Air India

ticker air-india-neu

Air India erweitert Codeshare mit Air Baltic

ticker air-india-neu

Air India kehrt nach Rom zurück

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies