Cockpit: Der Pilot schloss sich ein.

Air IndiaBlutige Schlägerei im Cockpit

Ein Flug von Chennai nach Neu Delhi verspätete sich um zwei Stunden. Der Pilot und ein Mechaniker von Air India stritten sich im Cockpit. Es kam zur Schlägerei.

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Piloten sind besonnene Leute. Schließlich müssen sie in heiklen Situationen ihre Emotionen beiseite lassen können. Offenbar gibt es aber Ausnahmen von dieser Regel. Am Flughafen Chennai (dem früheren Madras) stand am Samstag (17. Januar) ein Airbus A320 von Air India bereit, um 122 Passagiere nach Delhi zu fliegen. Flug AI143 hatte bereits Verspätung, als der Pilot und ein Mechaniker der indischen Nationalairline in einen Streit gerieten.

Das Thema der Auseinandersetzung: Eben diese Verspätung. Der Streit artete in der Folge aus. Im Cockpit gerieten sich die beiden Männer heftig in die Haare. Wie indische Medien berichten, flogen Fäuste. Und am Ende blutete der Mechaniker aus der Nase. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Damit nicht genug. Der Pilot von Air India schloss sich darauf hin im Cockpit ein.

Air India leitet Untersuchung ein

Star-Alliance-Mitglied Air India leitete inzwischen eine Untersuchung ein. Der Pilot wurde beurlaubt. Der betroffene Flug verließ Chennai am Ende mit neuem Kapitän und zwei Stunden Verspätung.

Kürzlich kam es auch auf einem Flug von Saudia zu einer Schlägerei. Damals gerieten ein Pilot und ein Flugbegleiter aneinander. Auch sie liessen die Fäuste sprechen. Bei der saudischen Fluglinie waren auch immer wieder Flugbegleiterinnen aneinander geraten – wegen Streits um den Bürgerkrieg In Syrien.

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