Die Ausstattung darf nur vom feinsten sein.

Prinz erhält fliegendes Schloss

Sein Jumbo-Jet von Boeing wurde ihm zu klein. Der Saudi-Prinz al-Walid bekommt deshalb nun bald seinen neuen Privat-A380 von Airbus.

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span>Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud gilt als einer, der alles zu Gold macht, was er anfasst. Die New York Times nannte den Nachkommen des Staatsgründers einmal den Warren Buffett Saudi-Arabiens. Ihm gehören 27 Prozent der Hotelkette Mövenpick, 5 Prozent von Apple oder auch 17 Prozent von Disneyland Paris. Und eine private Boeing B747. Mit seinem luxuriösen Jumbo-Jet will sich der Multimilliardär aber nicht mehr begnügen. Der ist ihm inzwischen zu klein. Er trennt sich deshalb davon und nimmt bald seinen neuen Privatjet in Empfang. 2013 wird der erste und bisher einzige private Airbus A380 der Welt an ihn ausgeliefert. Das bestätigte der Airbus' Naher-Osten-Chef Habib Fekih bei einer Konferenz in Dubai, wie das Nachrichtenportal Gulf News berichtet.

Die Maschine hat wohl eine luxuriösere Ausstattung als die meisten Villen in den Reichenvierteln dieser Welt. Die fünf Suiten mit King-Size-Betten sind da noch das Mindeste. Der Luxusjet soll auch ein türkisches Bad enthalten, in dem man während des Fluges Wellness genießen kann. Einen Gebets- und einen Konferenzraum gibt es auch. Für das musikalische Vergnügen lässt der Prinz sich eine eigene Konzerthalle in den Flieger bauen. Was natürlich auch nicht fehlen darf: Die Garage für den Rolls Royce. Alle drei Stockwerke des Jets sind mit einem Lift verbunden.

Kein Schnäppchen

Auch wenn al-Walid bisher der einzige Besteller des Riesen-Privatfliegers ist – man erwartet bei Airbus, dass das Interesse an solchen Fliegern zunimmt. Nur brauchen die Kunden dafür wohl erst einmal das nötige Kleingeld. Der Prinz hat das. Sein Vermögen wird auf mehr als 20 Milliarden Dollar geschätzt. Sein neues Luxus-Transportmittel kostete ihn laut verschiedenen Medienberichten 485 Millionen.

Sehen Sie sich den Jet auf den Bildern genauer an:

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