Flieger von Saudi Arabian: Bald vergrößerte Flotte.

Mit neuem Namen zu Skyteam

Saudi Arabian Airlines ist neustes Mitglied der Allianz um Air France. Die Fluglinie nutzt den Schritt für eine Rundumerneuerung.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Skyteam wird größer und schließt eine wichtige Lücke: Die Fluggesellschaft aus dem arabischen Königreich trat am Dienstag (29. Mai) als 16. Airline dem Luftfahrtbündnis um Air France, KLM und Delta bei. Damit stößt Skyteam erstmals in den Nahen Osten vor, eine Wachstumsregion welche die Konkurrenz bereits abdeckt. Star Alliance hat mit Egypt Air und Oneworld mit Royal Jordanian schon Mitglieder aus dem Orient an Bord. Skyteam zieht mit Saudi Arabian aber gleich einen kapitalen Fisch an Land. Sie ist die viertgrößte Airline der Region. 35 neue Destinationen erhält die Allianz durch den Beitritt. Saudi Arabian bedient mit 90 Fliegern rund 128 Ziele, hauptsächlich in den Golfstaaten und in Asien.

Die 67-jährige Staatsairline des Königreichs wechselte mit dem Beitritt zur Allianz auch den Namen. Aus Saudi Arabian wir Saudia. Schon zwischen 1972 und 1996 trug das Unternehmen diesen Namen. Gleichzeitig läutet die Regierung die Privatisierung ein. Die Mitgliedschaft bei Skyteam soll dabei helfen. «Der Beitritt ist ein wichtiger Teil unserer lang angedachten Strategie der Veränderung», erklärte Saudi Arabiens Luftfahrtminister Khalid al-Molhem dem Magazin Arabian Aerospace.

Nach und nach an die Börse

Bis 2013 will die Fluggesellschaft die Rundumerneuerung geschafft haben: Mit einer Flottenvergrößerung um 90 Jets, besserem Service und einer neuen Informatik will Saudia endlich den Turnaround schaffen. 2013 will sie wieder Gewinn erwirtschaften. Die Privatisierung nimmt währenddessen Schritt für Schritt ihren Lauf. Als ersten Teil wird die Staatsairline 30 Prozent ihres Catering-Anbieters an die Börse bringen. Der Börsengang wurde jetzt von der Regierung durch gewunken und soll zwischen dem 18. und dem 24. Juni über die Bühne gehen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier