Samsung Galaxy Note 7: An Bord nicht erwünscht.

ExplosionsgefahrSamsung Galaxy Note 7 bleibt an Bord unerwünscht

Weil die Geräte in Brand geraten können, verbieten Fluggesellschaften die Nutzung des Samsung Galaxy Note 7. Das gilt trotz Austauschaktion und Verkaufsstopp.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die technischen Probleme bei Samsungs neuem Smartphone stellen Fluggesellschaften immer noch vor Herausforderungen. Kurz nach dem Verkaufsstart des neuen Galaxy Note 7 im August gab es erste Berichte von überhitzten und sogar explodierenden Geräten. Nach einem ersten Warnhinweis Anfang September verbot die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA die Benutzung der neuen Smartphones an Bord – kurz davor hatte Samsung wegen der Probleme einen Rückruf der Geräte gestartet.

Die FAA verpflichtet Airlines, dafür zu sorgen, dass Passagiere die entsprechenden Geräte nur in ausgeschaltetem Zustand mit an Bord nehmen und sicherstellen, dass die Smartphones nicht aus Versehen eingeschaltet werden, etwa durch einen Wecker oder einen ungewollten Tastendruck. Außerdem ist es verboten, die Geräte im Aufgabegepäck zu transportieren. Auch europäische Fluggesellschaften reagierten – so verboten etwa sämtliche Airlines der Lufthansa-Gruppe und auch Air Berlin die Nutzung und das Aufladen des Galaxy Note 7 an Bord.

Auch umgetauschte Geräte fingen Feuer

Durch eine Umtauschaktion der fehlerhaften Geräte hatte Samsung eigentlich gehofft, das Problem zu lösen. Doch auch mit den neuen Geräten gibt es Probleme. So fing etwa in den USA ein Galaxy Note 7 an Bord eines Southwest-Flugzeugs Feuer, das in Louisville (Kentucky) auf den Abflug wartete – obwohl der Besitzer das Gerät ausgeschaltet hatte. Laut seinen Aussagen soll es sich bereits um ein neues Gerät gehandelt haben. Die Passagiere der Boeing 737 wurden noch am Gate evakuiert.

Airlines halten dementsprechend am Verbot des Smartphones fest. Ein Lufthansa-Sprecher etwa sagt zu aeroTELEGRAPH: «Wir bleiben bei den im September eingeführten Regeln.» Wie lange sich für die Airlines noch ein Sicherheitsproblem aufgrund der Smartphones ergibt, ist unklar: Samsung hat die Produktion des Galaxy Note 7 gestoppt und bittet Nutzer, die Geräte nicht mehr zu brauchen.

Mehr zum Thema

Gehören Schlangen ab Check in bald der Vergangenheit an? Samsonite und Samsung arbeiten an smarten Koffern.

Nie wieder verlorenes Gepäck

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies