Samsung Galaxy Note 7: An Bord nicht erwünscht.

ExplosionsgefahrSamsung Galaxy Note 7 bleibt an Bord unerwünscht

Weil die Geräte in Brand geraten können, verbieten Fluggesellschaften die Nutzung des Samsung Galaxy Note 7. Das gilt trotz Austauschaktion und Verkaufsstopp.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die technischen Probleme bei Samsungs neuem Smartphone stellen Fluggesellschaften immer noch vor Herausforderungen. Kurz nach dem Verkaufsstart des neuen Galaxy Note 7 im August gab es erste Berichte von überhitzten und sogar explodierenden Geräten. Nach einem ersten Warnhinweis Anfang September verbot die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA die Benutzung der neuen Smartphones an Bord – kurz davor hatte Samsung wegen der Probleme einen Rückruf der Geräte gestartet.

Die FAA verpflichtet Airlines, dafür zu sorgen, dass Passagiere die entsprechenden Geräte nur in ausgeschaltetem Zustand mit an Bord nehmen und sicherstellen, dass die Smartphones nicht aus Versehen eingeschaltet werden, etwa durch einen Wecker oder einen ungewollten Tastendruck. Außerdem ist es verboten, die Geräte im Aufgabegepäck zu transportieren. Auch europäische Fluggesellschaften reagierten – so verboten etwa sämtliche Airlines der Lufthansa-Gruppe und auch Air Berlin die Nutzung und das Aufladen des Galaxy Note 7 an Bord.

Auch umgetauschte Geräte fingen Feuer

Durch eine Umtauschaktion der fehlerhaften Geräte hatte Samsung eigentlich gehofft, das Problem zu lösen. Doch auch mit den neuen Geräten gibt es Probleme. So fing etwa in den USA ein Galaxy Note 7 an Bord eines Southwest-Flugzeugs Feuer, das in Louisville (Kentucky) auf den Abflug wartete – obwohl der Besitzer das Gerät ausgeschaltet hatte. Laut seinen Aussagen soll es sich bereits um ein neues Gerät gehandelt haben. Die Passagiere der Boeing 737 wurden noch am Gate evakuiert.

Airlines halten dementsprechend am Verbot des Smartphones fest. Ein Lufthansa-Sprecher etwa sagt zu aeroTELEGRAPH: «Wir bleiben bei den im September eingeführten Regeln.» Wie lange sich für die Airlines noch ein Sicherheitsproblem aufgrund der Smartphones ergibt, ist unklar: Samsung hat die Produktion des Galaxy Note 7 gestoppt und bittet Nutzer, die Geräte nicht mehr zu brauchen.

Mehr zum Thema

Gehören Schlangen ab Check in bald der Vergangenheit an? Samsonite und Samsung arbeiten an smarten Koffern.

Nie wieder verlorenes Gepäck

Video

Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
bundeswehr luftwaffe airbus a400 m venezuela hilfe 02
Die deutsche Luftwaffe schickt Airbus A400 M nach Venezuela, um nach den verheerenden Erdbeben dort zu helfen. Auch kommerzielle Fluglinien stellen Flugzeuge zur Verfügung - so etwa Vietnam Airlines oder Iberia.
Timo Nowack
Timo Nowack