Samsung Galaxy Note 7: An Bord nicht erwünscht.

ExplosionsgefahrSamsung Galaxy Note 7 bleibt an Bord unerwünscht

Weil die Geräte in Brand geraten können, verbieten Fluggesellschaften die Nutzung des Samsung Galaxy Note 7. Das gilt trotz Austauschaktion und Verkaufsstopp.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die technischen Probleme bei Samsungs neuem Smartphone stellen Fluggesellschaften immer noch vor Herausforderungen. Kurz nach dem Verkaufsstart des neuen Galaxy Note 7 im August gab es erste Berichte von überhitzten und sogar explodierenden Geräten. Nach einem ersten Warnhinweis Anfang September verbot die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA die Benutzung der neuen Smartphones an Bord – kurz davor hatte Samsung wegen der Probleme einen Rückruf der Geräte gestartet.

Die FAA verpflichtet Airlines, dafür zu sorgen, dass Passagiere die entsprechenden Geräte nur in ausgeschaltetem Zustand mit an Bord nehmen und sicherstellen, dass die Smartphones nicht aus Versehen eingeschaltet werden, etwa durch einen Wecker oder einen ungewollten Tastendruck. Außerdem ist es verboten, die Geräte im Aufgabegepäck zu transportieren. Auch europäische Fluggesellschaften reagierten – so verboten etwa sämtliche Airlines der Lufthansa-Gruppe und auch Air Berlin die Nutzung und das Aufladen des Galaxy Note 7 an Bord.

Auch umgetauschte Geräte fingen Feuer

Durch eine Umtauschaktion der fehlerhaften Geräte hatte Samsung eigentlich gehofft, das Problem zu lösen. Doch auch mit den neuen Geräten gibt es Probleme. So fing etwa in den USA ein Galaxy Note 7 an Bord eines Southwest-Flugzeugs Feuer, das in Louisville (Kentucky) auf den Abflug wartete – obwohl der Besitzer das Gerät ausgeschaltet hatte. Laut seinen Aussagen soll es sich bereits um ein neues Gerät gehandelt haben. Die Passagiere der Boeing 737 wurden noch am Gate evakuiert.

Airlines halten dementsprechend am Verbot des Smartphones fest. Ein Lufthansa-Sprecher etwa sagt zu aeroTELEGRAPH: «Wir bleiben bei den im September eingeführten Regeln.» Wie lange sich für die Airlines noch ein Sicherheitsproblem aufgrund der Smartphones ergibt, ist unklar: Samsung hat die Produktion des Galaxy Note 7 gestoppt und bittet Nutzer, die Geräte nicht mehr zu brauchen.

Mehr zum Thema

Gehören Schlangen ab Check in bald der Vergangenheit an? Samsonite und Samsung arbeiten an smarten Koffern.

Nie wieder verlorenes Gepäck

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies