Airbus A320 von S7 Airlines in der Speziallackierung: Сиби́рь.

Guter ZweckS7 will mit Spezialbemalung die Welt verbessern

Die russische Fluglinie kehrt vorübergehend zu ihrem ursprünglichen Namen Sibir zurück und hat einen Airbus A320 entsprechend umlackiert. Das hat einen guten Grund.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im Jahr 2005 verpasste sich die russische Fluggesellschaft Sibir einen neuen Markennamen. Angelehnt an ihren Iata-Code nennt sie sich seither S7 Airlines. Doch nun kehrt Russlands größte private Fluggesellschaft vorübergehend zu ihrem alten Namen zurück. So will sie eine Kampagne zur Aufforstung Sibiriens bekannt machen.

«Sibirien ist unsere Heimat; wir können nicht unbeteiligt bleiben bei den Umweltproblemen der Region», so Airline-Chef Vladislav Filev. Angesichts riesiger Waldbrände in der gigantischen Region setze man sich zum Ziel, eine Million neue Bäume zu pflanzen. Erst wenn das geschafft sei, nenne man sich wieder S7. Die eigene Marke sei eine der besten Möglichkeiten, Aufmerksamkeit zu erzeugen, sagte Filev weiter.

A320 mit Spezialbemalung

So wird die Fluggesellschaft 100 Rubel oder umgerechnet 1,36 Euro von jedem verkauften Flugticket für die Initiative spenden. Auch Passagiere können spenden, entweder direkt in der Form von Geld oder von gesammelten Meilen. Bis Dienstagnachmittag (13. August) war schon genug zusammen gekommen, um mehr als 230.000 Bäume zu pflanzen.

Die temporäre Rückbenennung zeigt die Fluglinie auf einem Airbus A320. Er trägt auf dem Rumpf das russische Wort Sibirien: Сиби́рь. Auf der Heckflosse ist die Form eines Baumes zu erkennen, wie einst bei Sibir. Wie viel Geld die Umlackierung gekostet hat und wie viele Bäume man davon hätte pflanzen können, teilte die Fluggesellschaft nicht mit.

Mehr zum Thema

Air Astana und S7 schließen Codeshare-Abkommen

Air Astana und S7 schließen Codeshare-Abkommen

Miteigentümerin von S7 Airlines stirbt bei Absturz in Frankfurt Egelsbach

Miteigentümerin von S7 Airlines stirbt bei Absturz in Frankfurt Egelsbach

Flieger von S7 Airlines: Bald fliegt die Fluglinie auch mit Embraers.

S7 schafft sich Embraer-Jets an

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies