Der Pin Up Kalender von Ryanair: Wer schlank ist, darf vielleicht hinein.

Abspecken bei Ryanair

Der Billigflieger unterzieht die Gegenstände in der Kabine einer Diät - das sollen auch die Flugbegleiterinnen tun.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die 291 Boeing 737-800 von Ryanair müssen leichter werden. Bei den stetig steigenden Kerosinpreisen zählt für die Iren jedes Kilo. Oder sogar jedes Gramm. Daher ist nun Gewichtsreduktion angesagt. Dem Sparkurs fallen auch Aufmerksamkeiten zum Opfer, welche die Airline bislang bot. Sprecher Stephen McNamara bestätigt gegenüber der britischen Zeitung Daily Mail, dass jede noch so kleine Gewichtsreduzierung in Betracht gezogen wird, um Kerosin zu sparen. Die Fluggesellschaft reduziert etwa ihr Bordmagazin «Let’s Go» von A4 auf die Größe A5. Zudem dient es neu auch als Speise- und Getränkekarte. Ryanair rechnet mit enormen Einsparungen beim Treibstoff, zusätzlich sinken die Druckkosten um rund 480'000 Euro (580'000 Franken). Tausende Kilos an Gewicht will die Airline zudem sparen, indem weniger Eiswürfel an Bord genommen werden.

Für den Sparkurs wird sogar das Kabinenpersonal in die Pflicht genommen. Die Flugbegleiter sollen doch bitte kritisch aufs eigene Gewicht achten, heißt es. Und, wo nötig, eine Diät einlegen, um der Firma teures Kerosin zu sparen. Als Motivation winkt für die Flugbegleiterinnen ein Auftritt im hauseigenen Pin-up-Kalender. «Wir haben sogar geprüft, die Armlehnen der Sitze zu entfernen. Dies haben wir aber wieder verworfen», sagte McNamara gegenüber den britischen Medien. Und begründet: «Kerosin gehört im Ticketpreis einbegriffen - man kann keine Passagiere ans Ziel fliegen ohne Kerosin. Wir sparen lieber Kosten ein und erheben Gebühren für zusätzliche Services.»

Befürworter der Fat Tax

Und solche propagiert der umtriebige Ryanair-Chef Michael O'Leary stetig. So ist er einer der Fürsprecher der so genannten «Fat-Tax»: Beleibtere Passagiere sollen für die zusätzliche Pfunde auf den Rippen drauf zahlen. Als Vater derartiger Sparmaßnahmen in der Airline-Branche gilt der frühere American Airlines Chef Bob Crandall. Schon in den 80er Jahren sparte er 40'000 Dollar jährlich ein. Auf ziemlich simple Weise. Er beschloss ganz einfach, eine Olive pro Salat in der First Class weniger zu servieren.

Mehr zum Thema

ticker-wizzair-1

Wizz Air und Ryanair nehmen Flüge nach Jordanien wieder auf

Boeing 737 von Ryanair: Bald mehr in Riga unterwegs.

Ryanair verspottet Air Baltic als «Zombie» - und greift die kriseldne Airline frontal an

ticker-ryanair

Boeing 737 Max von Ryanair kommt bei Landung mit Winglet der Piste gefährlich nahe

ticker-ryanair

39 Prozent der Ryanair-Aktionärinnen und -Aktionäre stimmen gegen Michael O’Learys Vergütung

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies