Boeing 737 von Ryanair: Mit der Fluglinie sollte man sich bei Twitter nicht anlegen.

Nach BombendrohungRyanair gewinnt gegen Twitter-Rohling

Ein amerikanischer Twitter-Nutzer drohte der Billigairline mit einem Anschlag. Das kostet ihn nun fast 2000 Euro pro Zeichen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

So wirklich anonym ist man eben auch im Internet nie. Erst recht nicht, wenn man eine Straftat begeht. Das musste nun ein Mann aus dem Bundesstaat Pennsylvania in den USA auf die harte Tour lernen. Unter dem Namen GunneXgod wollte er über Twitter so viel Chaos wie möglich verbreiten. Dabei suchte er sich auch Ryanair als Opfer aus.

«Hallo Ryanair. Ihr habt 15 Minuten bevor ich die größte Terrorattacke gegen einen eurer Flieger verübe, die es in Großbritannien je gab. Seid bereit», lautete die Kurznachricht, die er im vergangenen Februar verschickte. Zu einem Anschlag kam es natürlich nicht. Doch Ryanair nahm das Ganze dennoch nicht auf die leichte Schulter. Die irische Billigairline ließ nach dem Absender der Nachricht fahnden – mit Erfolg.

2000 Euro pro Zeichen

Ryanair klagte gegen den Mann und warf ihm geschäftsschädigendes und rufschädigendes Verhalten vor. Ein Gericht in Pennsylvania hat nun entschieden, dass der Täter die Airline entschädigen muss und ihm eine Strafe von umgerechnet fast 250.000 Euro aufgebrummt. Jedes Zeichen seines Tweets kostet ihn damit fast 2000 Euro.

Ryanair begrüßt die Entscheidung. «Die Sicherheit unserer Leute, Kunden und Flugzeuge ist für uns das Wichtigste und wir werden es niemandem erlauben, das zu bedrohen», so ein Sprecher.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair-Chef warnt vor größtem Preissprung in der Geschichte der europäischen Luftfahrt

ticker-ryanair

Ryanair zieht sechs Flugzeuge aus Belgien ab und streicht 20 Strecken

ticker-ryanair

Ryanair stationiert vierte Boeing 737 in Memmingen - vier neue Strecken

ticker-ryanair

Ryanair eröffnet Basis in Rimini und startet fünf neue Strecken - auch nach Memmingen

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack