Kabine bei Ryanair: Finden Sie den Businessreisenden.

Ryanair erweitert AngebotNeue Pseudo-Business-Class

Die irische Billigfluglinie kopiert Easyjet. Sie führt für eine virtuelle Business Class mit umbuchbaren Tickets und Freigepäck ein. So will Ryanair Geschäftsleute ködern.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ein Glas Champagner vor dem Start? Breitere Sitze? Besseres Essen? Das bekommen Geschäftsleute bei Ryanair auch künftig nicht. Die irische Billigfluggesellschaft will sie dennoch ködern. Sie führt deshalb die neue Buchungskategorie Business Plus ein, wie Ryanair am Mittwoch (27. August) bekannt gab. Es ist eine Art virtuelle Business Class. Denn an ihren Fliegern ändert Ryanair nichts.

Wer die teureren Tickets kauft, bekommt die Sitze ganz vorne im Flugzeug, die ein schnelles Aussteigen ermöglichen. Oder er bekommt einen Sitz bei den Notausgängen, wo er mehr Beinfreiheit genießt. Zudem kann der Businesskunde von Ryanair vor den anderen Fluggästen einsteigen und 20 Kilo Gepächk mitnehmen. Für Businessreisende besonders wichtig: Das Ticket kann am gleichen Tag umgebucht werden. Auch der Wechsel auf ein anderes Ziel im gleichen Land ist möglich.

Hohe Pünktlichkeit, gute Preisen und großes Streckennetz

Wer Business Plus will, muss das bei der Buchung wählen. Wer die einzelnen Dienste später benutzen will, zahlt wie bis anhin separat. Firmen achteten zunehmend aufs Geld, begründet die Billigairline. Bereits sei ein Viertel der Ryanair-Kunden geschäftlich unterwegs. Mit der hohen Pünktlichkeit, guten Preisen und einem großen Streckennetz habe man ein gutes Angebot für sie. Nun will man ihren Anteil noch erhöhen.

Ryanair versucht seit einiger Zeit das Angebot zu verbessern. So wollen die Iren ihr Image ändern und nicht mehr nur billig sein. Dazu wurde bereits die Webseite umgestaltet. Und es wurde Werbung - bislang für Ryanair ein Fremdwort – geschaltet. Zudem will Ryanair auch vermehrt größere Flughäfen anfliegen. Bisher fokussierte sie sich auf kleinere, regionale und billige Airports. Das kommt vor allem bei Businesskunden schlecht an.

Easyjet war früher

Erzrivalin Easyjet ging bereits vor längerer Zeit diesen Weg. Viele der Neuerungen, welche Ryanair nun ankündigt, kennt die orange Airline aus Großbritannien bereits. Noch immer ist aber Ryanair größer als Easyjet.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair mit mehr als 210 Millionen Passagieren in den vergangenen zwölf Monaten

ticker-ryanair

Ryanair ätzt gegen Deutschland und das DLR, um in Österreich Druck zu machen

ticker-ryanair

Ryanair startet Flüge von Bremen nach Kalabrien

ticker-ryanair

Sunweb setzt künftig auch auf Ryanair-Flüge

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack