Zusammenfluss der beiden Arme des Jenissei bei Kysyl: hierher gelangt man nur per Flugzeug.

Moskau erhöht Ticket-Subventionen

In Sibirien gibt es Regionen, die man nur per Jet erreicht. Nun will Moskau das Fliegen für die dortigen Bewohner billiger machen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

«Wissen Sie Herr Putin», sagte Sergei Iwanow im Juni vor zwei Jahren bei einer Sitzung mit dem russischen Ministerpräsidenten. «Es ist genauso wie in diesem Lied ‹Man kommt dorthin nur mit dem Flugzeug›», sagte der Stellvertretende Ministerpräsident. Er bezog sich damit auf ein Zeile des Chansons des Sowjetsängers Lew Barschakow aus den Sechzigerjahren. Es gebe in Russland Regionen, die man nur aus der Luft erreiche. Und für sie müsse man etwas tun. Iwanow nannte als Beispiel die Stadt Norilsk, die 300 Kilometer nördlich des Polarkreises liegt und 2900 Kilometer von Moskau entfernt. Ein andere solche Stadt ist Zysyl in der Region Tuwa.

Die Folge war ein Programm, mit dem alleine 2009 rund 100'000 russische Bürger mit Wohnsitz in Sibirien während drei Monaten verbilligte Flugtickets ersteigern konnten. Das Transportministerium stellte zwischen 2008 und 2010 rund 7,5 Milliarden Rubel (rund 175 Millionen Euro/215 Millionen Franken) bereit, um den Einwohnern in entlegenen Regionen des Landes Flüge in die Zentren im Westen zu ermöglichen. Sie zahlen dann je nach Strecke zwischen 4500 und 12'000 Rubel (100 bis 280 Euro/120 bis 340 Franken).

Dreissig Städte

Dieses Jahr setzte Moskau rund 2,5 Milliarden Rubel für das Programm ein. Dabei werden Flüge von dreißig Städten in Sibirien nach Moskau, St. Petersburg und Sotschi für Bürger im Alter zwischen 23 und 60 Jahren subventioniert. Die Tickets gelten für die waren Monate zwischen April und Oktober und werden direkt von den mitmachenden Airlines ausgestellt - etwa Aeroflot, Transaero, Siberia oder Rossija. Davon profitieren können etwa Bürger von Juschno-Sachalinsk, Wladiwostok, Chabarowsk, Ulan-Ude oder Tschita. Nun will Putin das Programm nochmals ausweiten, wie ein Regierungsvertreter Ende September bekannt gab.

Mehr zum Thema

ticker-russland

Russland will Zugang von Airlines zu internationalen Strecken verschärfen

ticker-russland

Russland untersagt Pilotinnen und Piloten Aufnahmen aus dem Cockpit

ticker-izhavia-1

Lizenz von Izhavia entzogen: Bericht über herausgerissene Seiten aus Notfallhandbuch

ticker-izhavia-1

Russland: Nach Aus von Izhavia übernehmen acht Airlines die Fluggäste

Video

airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin