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Royal Jordanian stoppt Chartertochter

Aus für Royal Wings: Royal Jordanian Airlines stellt den Betrieb ihrer Chartertochter ein. Diese flog nachhaltig Verluste ein.

aeroTELEGRAPH

Airbus A320 von Royal Jordanian: Die Mutter übernimmt das Chartergeschäft direkt.

1996 gründete Royal Jordanian Airlines eine neue Tochter. Royal Wings sollte von der wachsenden Nachfrage nach Charterdiensten im Nahen Osten profitieren. Doch der Plan ging nicht auf. Die Betriebskosten seien zu hoch, gibt das Management der Gruppe zu. Daraus hätten in den vergangenen Jahren stetig Verluste resultiert.

Darum haben Management und Aufsichtsrat von Royal Jordanian beschlossen, den Betrieb von Royal Wings Ende November einzustellen. Dies gab die jordanische Nationalairline am Dienstag (13. November) bekannt. Charterflüge werden künftig direkt von Royal Jordanian durchgeführt. Für die rund 110 Mitarbeiter besteht ein Sozialplan, rund 30 von ihnen wurden von der Muttergesellschaft übernommen.

Zwei Interessenten

Die Führung von Royal Jordanian unter Ex-Air-Berlin-Chef Stefan Pichler verhandelt nun mit zwei Parteien über einen Verkauf von Royal Wings. Bis zu einem Abschluss könne allerdings noch einige Zeit vergehen, warnt sie.



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