Qunar: Die Reiseseite hat Probleme mit Airlines – und gründet prompt eine eigene.

QunarChinesisches Online-Reisebüro startet Airline

Die chinesische Reisebuchungsseite Qunar hat Ärger mit den Airlines. Den Boykott will sie offenbar umgehen, indem sie eine eigene Fluggesellschaft gründet.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Gleich neun Fluggesellschaften haben Qunar boykottiert, darunter auch die größten des Landes. China Eastern Airlines, China Southern Airlines und Hainan Airlines und Co. werfen dem Online-Reisebüro eine unfaire Preispolitik vor. Sie stützen diese Vorwürfe auf Beschwerden von Passagieren. Eine Lösung des Konflikts ist noch nicht in Sicht.

Für eine Reisebuchungsseite wie Qunar bedeutet der Boykott einen deutlichen Einnahmenrückgang. 53 Prozent des Umsatzes der Internetseite wurden im vergangenen Jahr durch Flugbuchungen generiert. Qunar geht nun nicht etwa auf die Airlines zu, um den Umsatz zu retten – im Gegenteil. Wie verschiedene chinesische Zeitungen berichten, plant das Portal, eine eigene Fluggesellschaft zu gründen.

Sitz der Airline wohl in Shenzhen

Dabei will Qunar vor allem von den eigenen Stärken profitieren – dem Reservierungs- und Buchungssystem. Die anderen Teile sollen von bisher noch unbekannten Investoren finanziert und organisiert werden. Wer die neuen Investoren sind, ist noch nicht offiziell. Doch in der Branche spekuliert man, dass es die Immobilien- und Finanzgruppe Baoneng sein könnte, die schon länger plant, eine eigene Fluglinie zu gründen. Hinter Qunar selbst steht die chinesische Suchmaschine Baidu.

Viel bekannt ist über die neue Qunar-Airline noch nicht. Laut verschiedenen Medienberichten soll die Basis aber in Shenzhen liegen – ein weiterer Hinweis auf die Partnerschaft mit der Baoneng Group, deren Sitz ebenfalls in der chinesischen Stadt liegt. Die Zielkundschaft der neuen Fluggesellschaft soll aus Ferien- und Low-Budget-Reisenden bestehen. Die neue Airline plant sowohl Inlands- als auch internationale Routen anzubieten.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies