2. Platz: Qatar Airways fliegt mit einer Boeing 777-200 LR von Auckland nach Doha. Distanz: 14.535 Kilometer, Dauer: bis zu 18:20 Stunden.

Neue Verbindung nach San FranciscoQatar Airways zeigt sich unbeeindruckt von Trump

Während Emirates das Angebot an Flügen in die USA zusammenstreicht, will Qatar Airways nicht klein beigeben. Die Fluggesellschaft kündigt sogar ein neues Ziel an.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Für Emirates läuft es nicht gut in den USA. Ende vergangener Woche kündigte die Fluggesellschaft an, aufgrund von geringeren Buchungen ihre USA-Frequenzen zu reduzieren. «Die Maßnahmen der US-Regierung bezüglich Einreisebestimmungen, stärkerer Sicherheitskontrollen, Bestimmungen zu Visa und der Mitnahme von elektronischen Geräten haben sich direkt auf die Nachfrage unserer Kunden nach US-Flügen ausgewirkt», teilte Emirates mit.

Daher überrascht es, von einer weiteren Golf-Airline nun ganz andere Töne zu hören: Qatar Airways kündigte an, im Jahr 2018 neben elf weiteren neuen Zielen auch San Francisco anzufliegen. Dabei will die Fluggesellschaft laut Bloomberg Boeing 777-300 einsetzen.

Qatar-Chef: Flüge zu etwa 75 Prozent gefüllt

«Wir haben nicht massive Rückgänge wie andere Airlines», sagte Qatar-Chef Akbar Al-Baker und kündigte an, keine Frequenzen zu kürzen. Die USA-Flüge seien zu etwa 75 Prozent gefüllt und damit um rund einen halben Prozentpunkt weniger als vor dem Laptop-Bann, so Al-Baker. US-Präsident Trump lobte er als kluge Person und sehr guten Geschäftsmann.

Mit Blick auf American Airlines, United und Delta, die gegen Qatar, Emirates und Etihad lobbyieren, sagte al-Baker laut Reuters: «Wir schaffen Jobs, wir kaufen amerikanisch, wir investieren in die Vereinigten Staaten und ich denke, wir wiegen auf, was auch immer diese drei amerikanischen Fluggesellschaften an Arbeitsplätzen schaffen.»

Start Richtung Las Vegas verzögert sich

Qatars Pläne, auch Flüge nach Las Vegas anzubieten, verzögern sich derweil. Statt im ersten Quartal 2018 sollen sie nun im zweiten Quartal starten. Auslöser seien vor allem «technische Gründe», sagte Al-Baker, ohne näher darauf einzugehen. Die Zeitung USA Today wies darauf hin, dass der Las-Vegas-Start ursprünglich sogar für 2017 geplant war.

Derzeit fliegt Qatar 14 Ziele in den USA an, darunter New York, Boston und Orlando. Die neben San Francisco weiteren elf neu angekündigten weltweiten Ziele sind Cardiff in Großbritannien, Utapao in Thailand, Chittagong in Bangladesh, Mykonos in Griechenland, Malaga in Spanien, Accra in Ghana, Lissabon in Portugal, Abidjan in der Elfenbeinküste, Prag in Tschechien, Kiew in der Ukraine und Mombasa in Kenia.

Mehr zum Thema

Emirates hat insgesamt 35 Dreamliner bestellt: Nun könnte die Order wackeln.

Emirates könnte gesamte Dreamliner-Bestellung in eine für zusätzliche Boeing 777X umwandeln

ticker-emirates

Emirates will Geschäft mit Medizintourismus ausbauen

ticker-emirates

Emirates baut Partnerschaften aus

ticker-emirates

Emirates und Kuwait Airways planen gegenseitiges Codeshare

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier