Flieger von Qatar und Emirates: Rücken die Airlines zusammen?

Qatar sucht Emirates' Nähe

Es wäre wohl der Alptraum von Lufthansa und Co.: Offenbar strebt Qatar Airways eine Allianz mit Emirates an. Die Rivalen beobachten das mit Angst.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Für die hiesigen Anbieter wäre es bedrohlich. Schon jetzt bangen Lufthansa und Co. angesichts der wachsenden Konkurrenz aus dem Golf um Passagiere. Nun denken zwei der ganz großen Golf-Konkurrenten über eine Kooperation nach. Eine Allianz zwischen Qatar Airways und Emirates – dafür macht sich Qatar-Airways-Chef Akbar Al Baker in einem Interview stark. Er sei «immer offen» für eine Kooperation, sagte Al Baker gegenüber dem Wochenmagazin Arabian Business.

Nach Ansicht Al Bakers wäre eine Allianz zwischen den beiden Golf-Carriern aus Doha und Dubai nicht nur für die Region ein Vorteil. «Ich denke, dass sich eine wirklich sehr starke Fluggesellschaft ergeben würde», sagte er während eines Besuchs in Dubai. Die neue Kooperation zwischen Emirates und der australischen Fluggesellschaft Qantas zeige, dass Emirates grundsätzlich offen für derlei Aktivitäten ist. Auch Qatar hat das schon bewiesen: Erst im vergangenen Jahr hatte sich die Airline dazu entschieden, dem Bündnis Oneworld beizutreten.

Zu gewaltig?

Al Bakers Wunsch ist allerdings nicht neu - schon im vergangenen Jahr schickte er eine ähnliche Botschaft in Richtung Dubai, bekam aber eher eine verhaltene Reaktion zurück: «Qantas und Emirates wären zusammen der gewaltigste internationale Airline-Konzern, der jemals geschaffen wurde. Genau das ist der Grund, warum es nie so weit kommen wird», sagte Emirates-Chef Tim Clark damals gegenüber dem Fachmagazin Aviation Week. Während der Präsentation des Bündnisses mit Qantas in diesem Jahr klang das aber schon anders: «Wir prüfen jede mögliche Kooperation darauf, ob sie für uns einen Mehrwert hat», sagte Clark gegenüber dem hauseigenen Magazin Emirates 24/7.

«Hier wird viel spekuliert», sagte Saj Ahmad, Chef-Analyst bei StrategicAero Research, gegenüber Arabian Business. Qatar rede über eine Kooperation mit Emirates und Emirates dementiert das nicht. Das deute auf eine gewisse Substanz hin. «Aber es besteht sicherlich kein Grund zur Eile. Sowohl Emirates und Qatar Airways sind die weltweit am schnellsten wachsenden Full-Service-Fluggesellschaften. Sie wissen: Was immer sie bewegen, beobachten ihre Rivalen mit Angst und Schrecken.»

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates nimmt Helsinki ins Netz auf - mit Airbus A350

ticker-emirates

Rauchwarnung beschert Accra raren Airbus-A380-Besuch

ticker-emirates

Emirates verlängert Chauffeur-Service am Flughafen Wien

ticker-emirates

Emirates will bis am 1. Juli auf 84 Strecken Premium Economy anbieten

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack