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Unglücksflug 7K9268Politiker will Zahl russischer Airlines limitieren

Nach dem Crash des Airbus A321 über dem Sinai gibt es bereits Forderungen, die Zahl russischer Fluglinien auf nur noch drei zu reduzieren. Die kleinen Airlines seien nicht fähig, sicher zu fliegen, so ein bekannter Politiker.

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Alexei Puschkow ist nicht irgendein Politiker. Er ist Experte für Außenpolitik und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses der Duma der Russischen Föderation. Und nach dem Absturz des Airbus A321 von Metrojet/Kogalymavia in Ägypten hat er einen radikalen Vorschlag vorgebracht. Er fordert, die Zahl der Fluggesellschaften im Land massiv zu reduzieren.

In Russland existieren derzeit 305 Fluglinien. Für Puschkow sind das viel zu viele. «Wenn man die Unfälle der letzten fünf bis zehn Jahre betrachtet, merkt man, dass oft mittlere Airlines betroffen sind», so der Politiker gemäß der Nachrichtenagentur Ria Novosti. Diese kleineren Unternehmen maximierten den Gewinn bei minimalen Kosten. Für ihn geht das oft zu Lasten der Sicherheit.

Regierung soll aktiv werden

Puschkow schlägt deshalb vor, die Anzahl der Fluggesellschaften auf nur noch drei zu reduzieren. Das müssten nicht unbedingt staatliche Anbieter sein, fährt er fort.  Aber geschehen müsse etwas. «Das ist ein Bereich, in dem die Regierung aktiv werden muss», findet er. Nur so könne man die Sicherheit verbessern. Puschkow ist Mitglied der Partei Einiges Russland von Präsident Wladimir Putin.

Der A321 von Metrojet/Kogalymavia mit der Kennzeichnung EI-ETJ war am Samstag über dem Sinai abgestürzt. Die Maschine war 18,5 Jahre alt. Seit ihrer Auslieferung flog sie 56.000 Stunden und absolvierte 21.000 Flüge. Seinen letzten großen Check absolvierte der Jet im Mai 2014 in Samara, danach gab es kleinere obligatorische Überprüfungen.

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