Der Passagier schaut hinaus: Sein Ziel erreichte er jedenfalls.

Vorfälle in ChinaFrischluft: Passagier öffnet Notausgang

Gleich zwei Mal innerhalb von wenigen Tagen öffneten Passagiere in China spontan Notausgänge. Einer wollte frische Luft, der andere schneller aussteigen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Mann saß am Sonntag (14. Dezember) zum allerersten Mal in einem Flugzeug. Mit Xiamen Airlines wollte er von Hangzhou nach Chengdu fliegen. Doch als die Maschine gerade startbereit war, wurde ihm die Luft an Bord zu stickig. Der Chinese wusste sich zu helfen. Flugs öffnete er den Notausgang neben sich und streckte seinen Kopf nach draußen - ganz so wie man es etwa in einem Zug machen würde.

Die Crew von Xiamen Air klärte den Mann auf und schloss die Tür wieder. Später flog die Maschine wie geplant weiter. Sie landete am Ende ohne Verspätung. Bestraft wird der Mann wegen seines Vergehens nicht. Er sei im Fliegen unerfahren gewesen und es sei ja auch kein Schaden entstanden, so die Fluggesellschaft gemäß chinesischen Medienberichten.

Notrutsche von China-Eastern-Jet bläst sich auf

So glimpflich kommt ein anderer Chinese nicht davon. Er war am 12. Dezember mit China Eastern von Xi'an nach Sanya geflogen. Am Ziel angekommen, ärgerte er sich über die lange Wartezeit beim Aussteigen. Und so öffnete er einen Notausgang. Umgehend blies sich die Notrutsche auf.

Er habe nicht gewusst, dass es sich um einen Notausgang gehandelt habe, verteidigte er sich später. Bei der Vorführung der Sicherheitsvorschriften habe er nicht zugehört. Er habe nur mithelfen wollen, «schneller aussteigen zu können», so der Chinese gemäß lokalen Medienberichten weiter. Er muss nun mindestens die Kosten des Ersatzes der Notrutsche übernehmen (rund 16.000 Euro) und riskiert auch eine Strafe.

Regierung in Peking sorgt sich um Image

Chinesische Passagiere sorgen in letzter Zeit mit ihrem Benehmen an Bord und am Flughafen immer wieder für negative Schlagzeilen. Kürzlich warf ein Reisender einer Stewardess heißes Wasser nach, weil er nicht neben seinen Freunden sitzen konnte. Solche Ereignisse sind der Regierung ein Dorn im Auge. Sie fürchtet um das Image im Ausland.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin