Der Papst bei einem USA-Besuch im Jahr 2008 mit dem damaligen Präsidenten George W. Bush und seiner Frau Laura.

Shepherd One sucht neuen Passagier

Der Papst tritt zurück. Benedikt XVI. gibt damit auch Privilegien ab, die das Pontifikat mit sich bringt. Unter anderem Reisen mit seinem Flugzeug.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Papst Benedikt XVI. gibt sein Amt völlig überraschend ab. Er habe nicht mehr die Kraft, das Amt auszuführen, begründete der 85-Jährige seinen Rücktritt. Kein Wunder, denn immerhin muss das Kirchenoberhaupt im Rahmen seines Amtes Staatsoberhäupter treffen, Messen abhalten und nebenher auch noch einen Staat regieren. Im hohen Alter ist sicherlich auch die ständige Reiserei um die Welt mit Nebenerscheinungen wie Jetlag nicht unbedingt hilfreich - selbst wenn man noch so komfortabel reist.

Der Papst besitzt zwar keinen eigenen Jet, doch immerhin ein eigenes Rufzeichen dafür. «Shepherd One» ist die internationale Bezeichnung des Flugzeuges, in dem sich der Papst jeweils befindet, wenn er reist. Shepherd bedeutet Hirte, der Name spielt auf die Rolle des Papstes als Oberhirten der Katholiken an. Die Amerikaner tauften die Papst-Maschine nach einem Besuch Papst Benedikts auf den Namen, auch in Anlehnung an die amerikanische Air Force One. Auf nationalen Flügen in Italien spricht man jeweils einfach vom «volo papale», dem päpstlichen Flug.

Manchmal auch ein Durcheinander

In der Regel reist der Papst auf dem Hinflug zu einem Besuch mit einem Flugzeug von Alitalia. Auf dem Rückflug wird in der Regel ein Jet der jeweiligen Nationalairline eingesetzt. Und das ist nicht immer ganz einfach. So reiste etwa Papst Johannes Paul II. auf seiner Südamerika-Reise 1988 von Peru nach Paraguay mit einer DC-8 von AeroPerú an. Im Grunde hätte er die Rückreise mit Líneas Aéreas Paraguayas antreten müssen. Doch deren Flugzeug mit der größten Reichweite war damals eine Boeing B707, welche einen Tankstopp in Dakar hätte einlegen müssen. Eine B747 von Alitalia eilte ihm daher für den Rückflug zur Hilfe.

Früher reiste der Papst auf langen Strecken meist mit einer B747 von Alitalia. Heute ist er auf dem Hinflug mit einer B777-200ER unterwegs, die sonst im Linienverkehr steht. Der Würdenträger sitzt dann jeweils ganz vorne in der Business-Klasse, um ihn herum sind seine engsten Mitarbeiter verteilt. Manchmal geht er dann auch den Gang nach hinten und gibt auf seinem Flug eine Pressekonferenz für die mitreisenden Journalisten.

Mehr zum Thema

Die EU plant neue Regeln für Verkehrssuchmaschinen: Damit sollen mehr Reisende auf die Schiene gelockt werden.
<h1 class="article-header__title"></h1>

EU will, dass Flugsuchmaschinen auch Züge anzeigen

Ein Rollstuhlfahrender an einem Flughafen: Simulierende Reisende stellen Fluggsellschaften und Flughäfen vor Probleme.

Wenn 55 Gäste im Rollstuhl ein- und 30 von ihnen zu Fuß aussteigen

Koffer: Eine kleine, aber schnelle Reise am Flughafen.

So kommt der Koffer in den Flieger

Flugzeughotel mal anders

Flugzeughotel mal anders

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg