Smartphone im Flugzeug: Künftig kann man es auch über Indien nutzen.

Internet über den Wolken Jetzt kann man auch über Indien surfen

Bisher war über Indien die Nutzung von Internet in Flugzeugen nicht erlaubt. Als eines der letzten Länder ändert das Land dies jetzt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Für Passagiere wird die Nutzung von Wifi während des Fluges immer wichtiger. Der Weltuftfahrtverband Iata befragt regelmäßig Flugreisende nach ihren größten Wünschen in Sachen Fliegen. Unter den Top-Prioritäten mischte im vergangenen Jahr erstmals das Verlangen nach Internetzugängen in Flugzeugen mit.

Doch auch wenn auf der ganzen Welt immer mehr Airlines ihre Flugzeuge nachrüsten: Über Indien mussten Passagiere in der Luft bisher offline bleiben. Auch wenn ihr Flugzeug nicht im Land gestartet oder gelandet war. Nach langen Vorbereitungen erlaubt das Land Airlines jetzt, ihren Passagieren in der Luft eine Internetverbindung anzubieten.

Nur mit indischer Zertifizierung erlaubt

Wie lokale Medien berichten, teilte die zivile Luftfahrtbehörde Indiens DGCA am Montag (02. März) mit, dass sie indischen sowie ausländischen Fluggesellschaften ab sofort das Bereitstellen von Onboard-Internet gestattet. Das ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Airlines müssen jedes Flugzeuges einzeln für die Internetnutzung bei der indischen Behörde zertifizieren lassen.

Als Voraussetzung dafür muss es dem Flugkapitän möglich sein, die Wifi-Verbindung zu jeder Zeit an- und abstellen zu können. Das Bereitstellen des Internets ist nur während des Reiseflugs erlaubt und wenn sich die Geräte im Flugmodus befinden - diese beiden Vorschriften sind in vielen Ländern und bei Fluglinien weltweit Standard.

Erste Airline rüstet bereits auf

Die DGCA ist damit eine der letzten Luftfahrtbehörden, welche die Internetnutzung für Flugzeuge freigibt. Bis die erste Fluglinie in Indien diesen Service anbieten wird, wird nicht viel Zeit vergehen. Vergangene Woche (28. Februar) übergab Boeing der indischen Flughafengesellschaft Vistara ihre erste von sechs Boeing 787-9.

Es ist nicht nur der erste Langstreckenjet der Airline. Der Dreamliner ist auch das erste Flugzeug einer indischen Fluglinie, das mit einem Internetzugang ausgestattet ist. Ob andere indische Fluggesellschaften wie etwa die problemgebeutelte Nationalfluglinie Air India oder der Billigflieger Indigo Air - Indiens größte Fluglinie - mitziehen, ist bislang nicht bekannt.

Mehr zum Thema

Smartphone im Flugzeug: Immer mehr Passagiere wollen im Flugzeug im Internet surfen.

Mehr Internet und weniger persönlicher Kontakt

Blick ins Cockpit: Verbesserungen durch aktuellere Wetterinfos vom Satelliten?

So können Airlines durch Satelliten-Internet sparen

Das Mobiltelefon wird künftig an Bord viel mehr können als heute - dank schnellerem Wifi.

Die Jagd nach superschnellem Bord-Internet

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier