Heckflosse von Olympic Air: nicht mehr in Thessaloniki.

Olympic verärgert Regionen

Die griechische Fluggesellschaft schrumpft weiter und streicht die Flüge ab Athen nach Heraklion, Thessaloniki und Rhodos. Es geht dabei ums Überleben.

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Für viele Griechen ist es ein Déjà-vu. Als Olympic Air 2009 als Nachfolgegesellschaft von Olympic Airways entstand, strich die Fluglinie ihre Verdienste für die nationale Wirtschaft hervor, dünnte aber zugleich das Streckennetz aus. Nun passiert dasselbe. Das Management der Fluggesellschaft hebt in einer Mitteilung an Reisebüros den «großen Beitrag an die griechische Wirtschaft unter schwierigen finanziellen Bedingungen» hervor, wie die Zeitung Ekathimerini schreibt. Doch die Kernbotschaft ist eigentlich eine völlig andere. Olympic Air gibt Mitte Oktober die Flüge von Athen nach Thessaloniki und Heraklion auf. Schon Ende September streicht sie die Strecke auf die Insel Rhodos aus dem Flugplan.

Als Grund für den Abbau nennt Olympic die Anstrengungen, die finanzielle Lage zu verbessern und weiterfliegen zu können. Der Airline verbleiben nun nur noch 29 Inlandsstrecken. Im Ausland bedient sie nur noch fünf Ziele - Belgrad, Bukarest, Istanbul, Sofia und Tirana. Noch vor drei Jahren bot sie 17 Auslandsrouten an. Die Flotte wurde in der gleichen Zeit auf 16 Flieger halbiert.

Abbau um zu überleben

Auch für Thessaloniki und Rhodos ist der Schritt ärgerlich. Nun fliegt nur noch Aegean Airlines in die Hauptstadt. Heraklion wird noch von Aegean und Sky Express ab Athen bedient. Das bedeutet für die Passagiere ab Herbst höhere Preise.

Aegean gab Ende Oktober bekannt, Olympic übernehmen zu wollen. Es ist der zweite Anlauf, nachdem der erste wegen Kartellbedenken gescheitert war. Bis Anfang September prüft die EU den Zusammenschluss vertieft. Sie befürchtet höhere Preise und ein schlechteres Angebot.

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