Boeing 737-800 von Norwegian: Flotte des argentinischen Ablegers musste wegen Max-Grounding in Europa aushelfen.

Schwieriger MarktNorwegian ergreift in Argentinien die Flucht nach vorn

Der argentinische Ableger des Billigfliegers macht bislang Verluste. Eine Verdopplung der Routen soll nun Norwegian Argentina Erfolg bringen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Norwegian muss sparen. Im letzten Jahr flog der Billigflieger einen hohen Verlust ein. Bereits vorher schloss er Basen in Europa und den USA, trimmte sein Streckennetz und verkleinerte die Flotte. Zwecks Abbau von Schulden wurden zudem 90 bestellte Airbus A320 Neo zum Verkauf ausgeschrieben.

Auch in neuen Märkten läuft es der Fluggesellschaft nicht so gut wie erhofft. Seit Oktober vergangenen Jahres versucht sich Norwegian auch in Argentinien. Das südamerikanische Land hat seinen Markt eben erst für Lowcoster geöffnet. Doch auch Norwegian Air Argentinia schreibt rote Zahlen. In der Zentrale in Oslo sprach man deshalb bereits davon, die Tochter allenfalls auch wieder zu schließen. Doch in Buenos Aires ergreift man die Flucht nach vorn.

Harter Preiskampf

Im September wird Norwegian Air Argentinia das Streckennetz von sechs auf zwölf Ziele verdoppeln. Als erstes neues Ziel ist bisher nur eine Inlandsverbindung von Buenos Aires nach Ushuaia bekannt geworden. Laut Argentinien-Chef Ole Christian Melhus soll der Verkauf der Tickets in den nächsten Wochen losgehen. Bereits im August sollen so Gewinne eingeflogen werden.

Die schwache Konjunktur in Südamerika sorgt aktuell für eine geringe Nachfrage. Zudem heizen mit der chilenischen Jetsmart sowie der argentinischen Flybondi zwei weitere Billigairlines einen Preiskampf an. Darunter leidet Norwegian.

Indirekt vom Max-Grounding betroffen

Doch auch das derzeitige Grounding der Boeing 737 Max im Zuge der Abstürze in Indonesien und Äthiopien machte dem Billigflieger in Argentinien zu schaffen. Weil die europäische Flotte vom Flugverbot betroffen ist, wurde ein Flugzeug wieder aus Südamerika abgezogen. Die Boeing 737-800 soll allerdings bald wieder nach Argentinien zurückkehren.

Mehr zum Thema

Flybondis' Boeing: Die Flotte soll auf zehn Jets anwachsen.

Argentinien startet in die Lowcost-Ära

Flieger von Flybondi: Bald höhere Frequenzen?

Jetzt sinken die Flugpreise in Argentinien

Airbus A321 LR in den Farben von Norwegian: Es ist unklar, ob die Airline je mit dem Flugzeugtyp fliegen wird.

Norwegian sucht Abnehmer für über 90 fabrikneue A320 Neo

Blick aus einem Airbus A320 von Latam auf den südlichen Teil von Ostfalkland: Missgeschick bei British Airways.

British Airways zeigt auf Falklandinseln argentinischen Namen

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack