Niki Lauda mit Bild eines Airbus A320 von Laudamotion: Bald neue Besitzer.

Einstieg in ÖsterreichNiki Lauda reicht Laudamotion an Ryanair weiter

Noch nicht einmal gestartet, schon verkauft. Niki Lauda gibt die Mehrheit von Laudamotion ab. Ryanair hat künftig das Sagen bei der österreichischen Fluglinie.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Vergangenen Freitag trat Niki Lauda vor die Presse. Er erzählte, was er mit seiner neuen Fluggesellschaft vorhat und wie er sie nach und nach ausbauen will. Und er zerstreute Gerüchte, die über seine Laudamotion kursierten. Seine Kernaussage: Alles läuft nach Plan, alles im Griff.

Eines verschwieg er dabei aber. Denn schon damals war klar: Lauda will seine Laudamotion nicht behalten. Seit mehreren Wochen verhandelte der Formel-1-Fahrer mit Ryanair über eine Beteiligung. Zu teuer würde die Expansion für ihn alleine. Konkrete Fragen dazu ließ er unbeantwortet.

Preis unter 50 Millionen Euro

Nun ist klar: Bevor Laudamotion überhaupt gestartet ist, unterzeichnete Lauda bereits einen Verkaufsvertrag. Ryanair übernimmt in einem ersten Schritt 24,9 Prozent der Nachfolgerin von Niki. Danach soll die Beteiligung «so schnell wie möglich» auf 75 Prozent erhöht werden, wenn die Wettbewerbsbehörden den Deal absegnen.

Der Preis für das Aktienpaket betrage weniger als 50 Millionen Euro, so Ryanair in einer Mitteilung vom Dienstag (20. März). Daneben stelle man aber weitere 50 Millionen fürs erste Betriebsjahr zur Verfügung, erklärt die Billigfluggesellschaft. Zudem stellt sie Laudamotion sechs Flieger im Wet-Lease zur Verfügung. Auch Management-Knowhow steuern sie bei.

Erstmals Airbus in der Flotte

Für Ryanair ist es nicht nur der Einstig in neue Märkte. So bekommen die Iren namentlich in Wien und Zürich auf einen Schlag eine gewisse Größe. Erstmals betreiben sie auch eine Airbus-Flotte. «Das ist etwas, was wir bei Ryanair uns schon seit vielen Jahren wünschten», so Vorstandsvorsitzender Michael O'Leary. Niki Lauda bleibt dabei Chef von Laudamotion.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Pöbelpassagier muss Ryanair 15.000 Euro Schadenersatz für Flugumleitung zahlen

ticker-ryanair

Ryanair baut Angebot in Turin aus

ticker-ryanair

Ryanair stationiert neunte Boeing 737 in Malta

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

«Offene Nötigung»: Schwere Vorwürfe der Vereinigung Cockpit an Ryanair

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin